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	<title>Blasmusik-Blog</title>
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	<description>Interessantes aus der Welt der Blasmusik</description>
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		<title>Neu Etüdenhefte: Bordognis Vocalisen für Kontrabasstuba</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 19:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Noten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Blechpresse Musikverlag sind zwei neue Etüdenhefte erschienen, die die Herzen von Kontrabasstubisten und -posaunisten höher schlagen lassen dürften. Stefan Kaundinya hat die Vocalisen von Marco Bordogni an den Tonumfang der beiden Instrumente angepasst und liefert damit neues, interessantes Übungsmaterial. Wie kam es zur Idee für diese Hefte und was können die Musiker erwarten? Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Blechpresse Musikverlag sind zwei neue Etüdenhefte erschienen, die die Herzen von Kontrabasstubisten und -posaunisten höher schlagen lassen dürften. Stefan Kaundinya hat die Vocalisen von Marco Bordogni an den Tonumfang der beiden Instrumente angepasst und liefert damit neues, interessantes Übungsmaterial. Wie kam es zur Idee für diese Hefte und was können die Musiker erwarten?</p>
<p><span id="more-1546"></span>Wenn man in den Etüden für B- oder C-Tuba stöbert, so findet man zahlreiche Ausgaben, die vom landläufigen Image der Kontrabasstuba inspiriert zu sein scheinen: Etwas behäbig, polternd und ohne ansprechende Melodien. Da liegt es nahe, sich bei Etüden zu bedienen, die für ein &#8220;Instrument&#8221; ganz anderer Art geschrieben sind: Die Stimme. Die Vocalisen von Marco Bordogni sind Übungen zur Phrasierung, Gestaltung und Gesangstechnik aus der Epoche des Bel Canto. Vocalisen deshalb, weil diese Gesangsstücke keinen Text haben, sondern auf einen Vocal (meistens &#8220;a&#8221;) gesungen werden.</p>
<p>Alle anderen Blechbläser können schon auf diverse Ausgaben dieser Vocalisen zurückgreifen (und tun das auch gerne), nur bei der tiefen B- oder C-Tuba stieß man bisher immer auf ein Problem: Die Ausgabe für Tuba bewegt sich in einem Bereich, der für die Kontrabasstuba nicht typisch ist. Die in der Originaltonart belassenen Etüden decken einfach die wichtige Kontraoktave nicht ab. Spielt man jedoch die Etüden eine Oktave tiefer als notiert, so ist der Tonbereich bereits so tief, dass es von der Luft her nahezu unmöglich ist, die schönen Melodien und Phrasen zu gestalten. Nun gibt es endlich Abhilfe: Der Herausgeber Stefan Kaundinya hat eine Auswahl von 54 gesanglichen Etüden so transponiert, dass der tiefste Ton das Kontra-E ist. Sämtliche Stücke sind also auch auf B-Tuben mit nur drei Ventilen spielbar.</p>
<p>Der Herausgeber dazu: &#8220;Ich habe ein paar Etüden für mich und meine Schüler transponiert. Als ich das einigen Kollegen aus renommierten Orchestern zeigte, waren sie sofort begeistert und rieten mir dazu, schnellstmöglich eine Sammlung in meinem Verlag Blechpresse herauszubringen.&#8221;</p>
<p>In seinem Verlag Blechpresse setzt Kaundinya, selbst Tubist, einen Schwerpunkt auf Tubaliteratur. Das weit verbreitete Heft mit dem &#8220;täglichen Bedarf&#8221; an Übungen für Tuba von Stefan Heimann (Staatsorchester Stuttgart / Mannheim Brass Quintett) ist bei der Blechpresse erschienen, und die zahlreichen Bearbeitungen und Auftragskompositionen für sein eigenes Tubaquartett Gebrüder Ohrentaub bildeten sogar den Anlass, den Musikverlag zu gründen.</p>
<p>Übrigens: Auch auf der F-Tuba ist die tiefe Version der Vocalisen spielbar. Davon bekommt man einen satten Sound&#8230;</p>
<p><a title="Vocalisen, Band 1" href="http://www.blechpresse.de/product_info.php/info/p102_Bordogni--Marco--Vocalisen-Band-1.html" target="_blank">Band 1</a> und <a title="Vocalizen Band 2" href="http://www.blechpresse.de/product_info.php/info/p103_Bordogni--Marco--Vocalisen-Band-2.html" target="_blank">Band 2</a> der Vocalisen mit je 32 Seiten können für je 15 Euro im Blechpresse-Onlineshop bestellt werden und liegen dann nach wenigen Tagen bereits auf dem Notenpult.</p>
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		<title>Neue CD: Libretto von EXOBrass und Fabrice Millischer</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 19:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nicht alltägliche Blechbläser-CD ist vor wenigen Tagen bei perc.pro erschienen. 32 Blechbläser sind ein Einsatz, dazu noch 6 Schlagzeuger. Die Zusammenstellung ist natürlich nicht willkürlich, denn 31 Bläser und die Schlagzeuger gehören zur französischen Brass Band EXOBrass. Dazu kommt Fabrice Millischer als Solist an der Posaune. Im Januar 2010 waren EXOBrass und Fabrice Millischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine nicht alltägliche Blechbläser-CD ist vor wenigen Tagen bei perc.pro erschienen. 32 Blechbläser sind ein Einsatz, dazu noch 6 Schlagzeuger. Die Zusammenstellung ist natürlich nicht willkürlich, denn 31 Bläser und die Schlagzeuger gehören zur französischen Brass Band EXOBrass. Dazu kommt Fabrice Millischer als Solist an der Posaune.<br />
<span id="more-1540"></span><img class="size-full wp-image-1541 alignright" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2012/03/libretto.jpg" alt="libretto Neue CD: Libretto von EXOBrass und Fabrice Millischer" width="214" height="198" title="Neue CD: Libretto von EXOBrass und Fabrice Millischer" />Im Januar 2010 waren EXOBrass und Fabrice Millischer beim Blechbläser-Festival in Chambray-lès-Tours bereits gemeinsam zu hören. Dort ist dann auch die Idee entstanden, zusammen eine CD zu produzieren. Die Aufnahmen wurden im Juni und Juli 2011 gemacht. Nun ist die Silberscheibe mit Booklet in französisch, englisch und deutsch fertig. Sie kann für Euro 15 im <a title="CD kaufen bei perc.pro" href="http://www.perc-pro.com/de/shop/?tx_browser_pi1[showUid]=15&amp;cHash=26c900dcd2" target="_blank">Online-Shop von perc.pro</a> bestellt werden.</p>
<p>Die Stücke stammen von vier Komponisten aus verschiedenen Epochen, von denen einzig Otterino Respighi (1879-1936) nicht mehr die Chance hat, die Interpretation der Blechbläser anzuhören. Die von ihm vertonten „Pinien von Rom“ könnten aber durchaus noch existieren. Der erste Satz beschreibt die Pinien der Villa Borghese, die dort spielenden und tobenden Kinder und die Schwalben im Abendrot mit bewegten, schnellen Tönen. Bei den „Pinien bei den Katakomben“ geht es mit dem Gesang der Pilger deutlich ruhiger und melodiöser zu. Der dritte Satz ist auf der CD nicht enthalten, so dass abschließend die „Pinien der Via Appia“ zu Gehör kommen. Hier beschreiben die Bläser Soldaten, die als triumphierendes Heer in die Stadt einziehen.</p>
<p>Das Titelstück „Libretto“ für Solo-Posaune und Brass Band stammt aus der Feder des 1958 geborenen Etienne Perruchon. Die Zusammenarbeit mit dem Solisten bezeichnet er im Booklet als eine „großartige Erfahrung“. Die Auseinandersetzung der im Stück beschriebenen Figur dauert gut 9 Minuten und bietet Fabrice Millischer viele Möglichkeiten, seine ausgezeichneten musikalischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Von Derek Bourgeois (1941) wird das Konzert für Posaune Opus 114 mit den drei Sätzen Allegro, Adagio und Presto gespielt.</p>
<p>Die Rhapsodie für Posaune und Brass Band von Gordon Langford (1930) präsentiert auch die Schlagzeuger mit einer Solosequenz. Das Stück ist lieblich und melodiös, und enthält eine beschwingte marschähnliche Sequenz, bevor es zum großen Finale kommt.</p>
<p>„Libretto“ ist sicher keine „leichte Kost“, die man so nebenbei laufen lässt. Als Zuhörer sollte man sich ganz auf die Musik konzentrieren, da man nur so die Feinheiten der Werke und Darbietung verfolgen kann. Interessant ist ja auch die Frage, wie sich eine Brass Band als Begleitung im Vergleich zum Sinfonieorchester anhört. Für Blechbläser und Freunde besonderer Musik ist die CD auf jeden Fall mehr als ein Geheimtipp.</p>
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		<title>Die Bass-Klarinette vorgestellt von Renate Rusche-Staudinger</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/bassklarinette-rusche-staudinger/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 10:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Renate Rusche-Staudinger, Bassklarinettistin des NDR Sinfonieorchesters Hamburg, hat sich heute unseren Fragen gestellt. Sie gibt einige interessante Einblicke in ihr musikalisches Leben und bringt uns die Bass-Klarinette näher, für die sie auch Meisterkurse anbietet. Erzählen Sie uns ein bisschen über Ihren musikalischen Werdegang&#8230; Mein erstes Musikinstrument war die Blockflöte. Später kam das Klavier dazu und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Renate Rusche-Staudinger, Bassklarinettistin des NDR Sinfonieorchesters Hamburg, hat sich heute unseren Fragen gestellt. Sie gibt einige interessante Einblicke in ihr musikalisches Leben und bringt uns die Bass-Klarinette näher, für die sie auch Meisterkurse anbietet.</p>
<p><span id="more-1528"></span><em><strong>Erzählen Sie uns ein bisschen über Ihren musikalischen Werdegang&#8230;</strong></em></p>
<p>Mein erstes Musikinstrument war die Blockflöte. Später kam das Klavier dazu und zufällig war einer meiner Klavierlehrer gleichzeitig musikalischer Leiter dreier Blaskapellen. Nach ein paar Monaten fragte er mich, ob ich ein Blasinstrument bei ihm erlernen möchte, um später in einer seiner Kapellen mitzuspielen. Zur Auswahl standen Querflöte und Klarinette. Ich fand den Klang der Klarinette so schön, dass ich mich schnell für dieses Instrument  entschied. Schließlich wirkte ich mehrere Jahre in seiner Kapelle mit. Später, am Stadttheater Koblenz, wo ich in der Oper Tannhäuser im Extrachor sang, lernte ich auch die Bassklarinette kennen. Seither fasziniert mich dieses Instrument.<br />
Während meines Studiums bei Prof. Hans Pfeifer an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim habe ich neben der normalen Klarinette auch intensiv an der Bassklarinette gearbeitet. Allmählich entwickelte sie sich für mich vom Nebeninstrument zum Hauptinstrument.<br />
Nach Engagements im Orchester des Nationaltheaters Mannheim und der Deutschen Oper Berlin bin ich seit 1988 Bassklarinettistin im NDR Sinfonieorchester Hamburg.</p>
<p><strong><em>Spielen Sie lieber Bass- oder B-Klarinette?</em></strong></p>
<p>Ich spiele lieber Bassklarinette, da fühle ich mich sozusagen „zuhause“.</p>
<p><strong><em>Welche Rolle spielt die Bass-Klarinette im Orchester?</em></strong></p>
<p>In der Oper wird die Bassklarinette oft gezielt zur Dramatisierung von Schlüsselszenen eingesetzt. Sie unterstützt, verdeutlicht und steigert mit ihrem Klang den jeweiligen Seelenzustand der Sänger. Ihre Rolle im Sinfonieorchester ist natürlich etwas abstrakter.<br />
Obwohl auch hier die getragenen, gesanglichen Soli überwiegen, gibt es auch viele mit behäbig humoreskem Charakter, z.B. in Richard Strauss’ Tondichtungen “Don Quixote“ und “Till Eulenspiegels lustige Streiche“. Wenn sie im Tutti eingesetzt wird, färbt sie die Basslinien der tiefen Streicher, des tiefen Blechs und der Fagotte weicher und wärmer.</p>
<p><strong><em>Wird sie auch als Solo-Instrument verwendet?</em></strong></p>
<p>Im Vergleich zur Klarinette ist ihr Solorepertoire weniger umfangreich. Das wundert nicht, denn schließlich ist die Bassklarinette deutlich jünger. Eine der frühesten Originalkompositionen, in welcher sie als Soloinstrument verwendet wird, ist die „Romanze“ von August Klughardt für Bassklarinette und Klavier aus dem Jahre 1890. Ein schlichtes, technisch einfaches Stück, das auch von Laien/Anfängern gespielt werden kann.<br />
Ein regelrechter „Boom“, für die Bassklarinette Solowerke zu komponieren, setzte erst nach 1950 ein. Die meisten Werke wurden von den Instrumentalisten selbst initiiert. Der tschechische Bassklarinettenvirtuose Josef Horák (1931-2005) beispielsweise hat im Laufe seiner Karriere mehr als 600 Werke für sein Instrument in Auftrag gegeben. Dieser Tradition habe auch ich mich gerne angeschlossen, so entstanden seit 1984 mehrere Solowerke für die unbegleitete Bassklarinette und für Bassklarinette mit Klavier. Eines davon ist die „Sonate für Baßklarinette solo“ von Harald Genzmer (1909-2007), die auch auf meiner <a title="Bass-Klarinette auf CD" href="http://www.renate-rusche-staudinger.de/CD.html" target="_blank">CD „Musik für Bassklarinette“</a> zu hören ist.</p>
<p><strong><em>a) Bei einer Dirigentenfortbildung mit unserer Musikkapelle habe ich kürzlich gelernt, dass sich Bass-Klarinetten u.a. auch im Tonumfang unterscheiden</em></strong><br />
<strong><em> b) und eine Bass-Klarinette unbedingt bis zum Tief-C gehen sollte.</em></strong><br />
<strong><em> c) Der Reiz des Instruments beginnt erst in der Tiefe, aber einige Bass-Klarinetten-Stimmen sind einfach zu hoch geschrieben. Können Sie das unterstreichen?</em></strong></p>
<p>Zu a) Der Tonumfang der Bassklarinette entspricht im Wesentlichen dem der Klarinette, um eine Oktave nach unten verschoben. Es stimmt, zusätzlich haben viele Modelle eine Erweiterung von 4 Halbtönen nach unten, also bis zum notierten Grossen C. Es gibt aber auch Modelle, die nur bis zum Es oder bis zum D reichen.<br />
Zu b) Diese Instrumente sind etwas kürzer und klingen dadurch insgesamt nicht ganz so sonor wie diejenigen bis tief C. Die kleineren Modelle sind natürlich auch etwas preisgünstiger. Wenn der Kauf einer Bassklarinette bis tief C aus Kostengründen nicht möglich ist, würde ich ruhig ein Modelle bis tief Es oder tief D  nehmen. Auch dann, wenn mit dem kleineren Instrument ein in der Bassklarinettenstimme gelegentlich verlangtes tiefes C, Cis oder D nach oben transponiert werden müsste.<br />
Zu c) Ja, ich finde auch, dass die Bassklarinette im tiefen und mittleren Register am edelsten klingt und an Tonschönheit kaum zu überbieten ist. Es mag viele Gründe geben, warum Komponisten immer wieder gerne für die höchsten Register des Instrumentes schreiben. Auch wenn sich die Klangfarbe der hohen Töne auf der Bassklarinette von der der mittleren Lage einer normalen B-Klarinette unterscheidet, würde ich doch gerade im Semi-Profi-Bereich sehr hohe Töne der normalen Klarinette überlassen. Schon 1922 heißt es in der „Praktischen Instrumentationslehre“ von Kling-Waltershausen: „Der prachtvolle, weiche und (zu) großer Ausdehnung fähige Toncharakter der Altklarinetten und der Bass-Klarinette mildert die Tonstärke der höheren Holz- und besonders der Blech-Instrumente und vermag der Blasmusik eine gleichartige, wohlklingende Klangschattierung zu geben.“</p>
<p><strong><em>Gibt es weitere musikalische Projekte neben Ihrer Tätigkeit im Orchester?</em></strong></p>
<p>Gelegentlich werde ich von Musikhochschulen zu <a title="Meisterkurse Bass-Klarinette" href="http://www.renate-rusche-staudinger.de/Meisterkurse.html">Meisterkursen</a> eingeladen. In den mehrtägigen Kursen arbeite ich mit den Studenten insbesondere an Klangkultur und Werkinterpretation.</p>
<p><strong><em>Wie laufen die Meisterkurse ab?</em></strong></p>
<p>Das Standardrepertoire wird vorher bekannt gegeben, z.B. Spohr, 2. Klarinettenkonzert, 2. Satz; Genzmer-Sonate, Orchestersoli aus der Opern- und sinfonischen Literatur. Oft bringen die Teilnehmer auch eigene Wunschstücke mit, die wir dann erarbeiten. Jeden Tag gibt es ca. 6 Stunden Unterricht. Manchmal gibt es ein Abschlusskonzert.</p>
<p><strong><em>An wen richten sie sich, d.h. welche musikalischen Voraussetzungen muss man für eine Teilnahme mitbringen?</em></strong></p>
<p>Wenn ich Gast einer Musikhochschule bin, kommen die Teilnehmer aus dieser Hochschule oder sind Gaststudenten befreundeter Institute. Die fortgeschrittenen Studenten sind aktive, die Anfänger passive Teilnehmer. Ein Kandidat spielt, die anderen hören ihm und dem Unterricht zu, bis der nächste nach vorn kommt und so geht es, bis alle Aktiven gespielt haben.<br />
Parallel dazu biete ich auch Kurse für Amateure oder „Semis“ an. Hierin werden natürlich leichtere Anforderungen an die Werke gestellt. Die Teilnehmer sind Fortgeschrittene mit gutem Blattspiel, die ihre Tonqualität und Gestaltung verbessern möchten. Ich habe auch immer ein paar mehrstimmige, moderne Bassklarinettenwerke dabei und wir genießen es, zum Schluss mit allen etwas zu grooven&#8230;.</p>
<p><strong><em>Welche Bedeutung haben Meisterkurse für Musikstudenten?</em></strong></p>
<p>Ich denke, die steigende Zahl an Angeboten zeigt, wie sinnvoll es ist, zusätzlich zum normalen Semesteralltag oder in den Semesterferien neue Sichtweisen kennenzulernen. Früher gab es die Tradition, dass Handwerksgesellen auf die Wanderschaft gingen. Bei vielen verschiedenen Meistern haben sie ihr Handwerk vervollkommnet, um schließlich selbst ein „Meister“ zu werden.</p>
<p><strong><em>Wie kam es zur Idee, Meisterkurse für Bass-Klarinette anzubieten?</em></strong></p>
<p>Während meines Studiums habe ich selbst mehrfach an Meisterkursen in Italien teilgenommen. Die jeweils einwöchigen Kurse waren extrem kompakt. Konzentrierter Unterricht, Austausch mit Studenten anderer Länder und nicht zuletzt eine inspirierende neue Umgebung: Es musste einfach viel hängen bleiben. Das möchte ich weitergeben.</p>
<p><strong><em>Vielen Dank, Frau Rusche-Staudinger, für die interessanten Antworten.</em></strong></p>
<p>Interessenten an der Bassklarinetten-CD oder an Meisterkursen finden weitere Informationen und Kontaktdaten auf der <a title="Website Renate Rusche-Staudinger" href="http://www.renate-rusche-staudinger.de" target="_blank">Webseite von Renate Rusche-Staudinger</a>.</p>
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		<title>Vom guten Klang eines Blasorchesters</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/guter-klang-blasorchester/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 21:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[musikalische Leitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dirigenten des Musikbezirks Kitzbühel waren kürzlich zur Fortbildung mit dem Vorarlberger Landeskapellmeister Thomas Ludescher geladen. Und wir von der Musikkapelle Oberndorf waren am Nachmittag sozusagen „Versuchskaninchen“, um die gelehrte Theorie in der Praxis zu beweisen. Viel zu spielen gab es in Summe nicht, aber dafür umso mehr auch für uns zu hören und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dirigenten des Musikbezirks Kitzbühel waren kürzlich zur Fortbildung mit dem Vorarlberger Landeskapellmeister Thomas Ludescher geladen. Und wir von der <a title="Musikkapelle Oberndorf" href="http://www.musikkapelle-oberndorf.at/" target="_blank">Musikkapelle Oberndorf</a> waren am Nachmittag sozusagen „Versuchskaninchen“, um die gelehrte Theorie in der Praxis zu beweisen.  Viel zu spielen gab es in Summe nicht, aber dafür umso mehr auch für uns zu hören und zu staunen.</p>
<p><span id="more-1519"></span>Als erstes hat Thomas Ludescher die Sitzordnung in unserem neuen Probelokal begutachtet und unserem Kapelli eine gute Wahl bescheinigt. Wie sitzen die Register im Blasorchester richtig?</p>
<ul>
<li>Die Querflöten gehören nach rechts (vom Dirigent aus gesehen). Sitzen sie links, sind sie immer zu laut.</li>
<li>Die Klarinetten müssen links sitzen &#8211; so wie die 1. Geigen im Sinfonieorchester oder die Solo-Kornette in der Brass Band &#8211; weil sie melodieführend sind. Wichtig ist auch, dass sie direkt an der Bühnenkante sitzen und nicht schräg in einer Flucht vom Dirigenten. Der Klang geht nämlich im Idealfall direkt von der Kante weg. Andernfalls kann es passieren, dass die Klarinetten nicht zu hören sind.</li>
<li>Die Saxophone haben den besten Platz auch am Außenrand, idealerweise in der Nähe der Flöten, weil beides Vibratoinstrumente sind, die gut zusammenpassen. Gibt es auch Oboisten und Fagottisten, gehören auch sie neben die Flötisten.</li>
<li>Die tiefen Bläser müssen in der Mitte sitzen und auf keinen Fall rechts. Auch die Pauken sind übrigens Bass-Instrumente und gehören in die Mitte.</li>
<li>Auch die sehr hohen Bläser wie Piccolo und Es-Klarinette gehören in die Mitte, weil sie laut sind.</li>
<li>Trompeten und Posaunen sitzen am besten in einer Reihe, sofern das vom Platz her möglich ist.</li>
</ul>
<p>Die nächste spannende Frage war nun, wie sich der Klang des Orchesters verbessern lässt. Für den Choral, den wir im Tutti als Beispiel spielen mussen, gab es nämlich zunächst nur durchschnittliche Noten für den Klang. Der Klang wird am besten vom Großen zum Kleinen verbessert, so ließ Kapellmeister Ludescher wissen. Und so begann er seine Arbeit zunächst mit dem Holzregister. Hier galt es, einen Satz zu bilden, der in der kleinsten Einheit einen Choralsatz ergibt, also die vier Stimmen Sopran, Alt, Tenor und Bass abdeckt. Diese Regel gilt übrigens für das Zusammenspiel in jeglicher Besetzung.</p>
<p>Eine ganz wichtige Rolle kommt hier der Bass-Stimme zu. Eine Bass-Klarinette ist bei 9 B-Klarinetten eigentlich zu wenig, auch wenn viele Kapellmeister froh sein können, wenn sie überhaupt eine Bass-Klarinette in ihren Reihen haben. Sie muss also zumindest laut spielen, am besten aber durch andere Instrumente unterstützt werden. Denn mit wechselnder Lautstärke ändert sich oft auch die Klangfarbe. Dazu kommt noch, dass 10 unterschiedliche Klarinetten mit verschiedenen Blattsystemen von Haus aus verschiedene Klangfarben aufweisen.<br />
Es gilt also für jedes Instrument herauszufinden, in welcher Lage es am besten klingt. Und genau dort sollte es sich die meiste Zeit bewegen. Hier werden die Musiker aber mit dem nächsten Problem konfrontiert. Viele Komponisten und Arrangeure kennen diese Lagen offenbar nicht und instrumentieren die Stücke falsch. So bleibt es die Aufgabe des Dirigenten, die Musiker anzuweisen, ihre Stimmen nach oben oder unten zu oktavieren. Für Bass-Klarinette und Tuba kann es also gerne eine Oktave nach unten gehen, um ein gutes Fundament zu bilden, das den Satz tragen kann.</p>
<p>Wenn die tiefen Register aufgebaut sind, kann es mit den hohen Stimmen weitergehen. Und wenn der Holzsatz steht, muss natürlich das Blechregister gut dazugemischt werden.<br />
Diese Koordination der Stimmen und Instrumente kann nur vom Dirigenten kommen, da nur sein Standplatz ideal ist, um alle Stimmen und Instrumente zu hören. Außerdem liegt bei ihm die Entscheidung, wie das Orchester klingen soll.</p>
<p>Wichtig ist, dass sich alle Stimmen mischen müssen. Man darf die einzelnen Instrumente nicht heraushören, sollte es aber merken, wenn eins fehlt. Interessant waren die Übungen, in denen Thomas Ludescher Klarinetten und Saxophone gemischt und dann mit Flöten &#8220;verklebt&#8221; hat, die zum Teil in für Flöten ungewöhliche Tiefen oktavieren mussten. Wenn das doch der ein oder andere meiner frühere Musikmeister gehört hätte, die fest der Meinung waren &#8220;Flöte brauchen wir nicht, die hört man ja eh nicht&#8221;.</p>
<p>Wenn alle Stimmen richtig verteilt sind, stehen die Weichen zum guten Klang schon sehr gut. Wenn alle Musiker wissen, was sie tun müssen, können in jeder Probe Verbesserungen erwartet werden. Dann fehlt nur noch die gute Versorgung der Töne durch ausreichend Luft. Aber das ist ein anderes Thema für einen weiteren Blogbeitrag.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abwechslungsreiches Adventskonzert des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/adventskonzert-gebirgsmusikkorps-garmisch-partenkirchen/</link>
		<comments>http://blog.blasmusik360.de/adventskonzert-gebirgsmusikkorps-garmisch-partenkirchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 14:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr war das Adventskonzert des Gebirgsmusikkorps in Brannenburg wieder fest im Kalender eingetragen und zum Glück unabhängig von der Schließung der dortigen Kaserne. Da das Gebirgsmusikkorps wohl auch die Bundeswehrreform überlebt hat, konnten die Besucher in der gut gefüllten Kirche nicht nur dieses Konzert genießen, sondern sich bereits über die Konzertankündigung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr war das Adventskonzert des Gebirgsmusikkorps in Brannenburg wieder fest im Kalender eingetragen und zum Glück unabhängig von der Schließung der dortigen Kaserne. Da das Gebirgsmusikkorps wohl auch die Bundeswehrreform überlebt hat, konnten die Besucher in der gut gefüllten Kirche nicht nur dieses Konzert genießen, sondern sich bereits über die Konzertankündigung für das nächste Jahr freuen.<br />
<span id="more-1515"></span>Das Gebirgsmusikkorps ist zwar inzwischen für seine abwechslungsreichen Adventskonzerte bekannt, überrascht immer dennoch immer wieder auf&#8217;s Neue. So stieg bereits beim Lesen des Programms die Spannung, wie denn ein Frauendreigesang mit Orchester klingen würde. Zunächst vermutete ich eine lokale Kooperation, da in Brannenburg ja ein sehr guter Frauendreigesang zu Hause ist. Aber da das Konzertprogramm an mehreren Orten gespielt wird, war es dann doch logisch, dass das Orchester eine heimische Gruppe mitgebracht hatte. Zu den drei Damen im Dirndlg&#8217;wand mischten sich aber bei zwei Stücken auch noch einige Musikerinnen und Musiker als Verstärkung. Und da glänzte nicht nur der ausgebildete Tenor, der ja im Vorjahr einen beeindruckenden Soloauftritt hatte. Auch einige Musikerinnen zeigten, dass sie nicht nur Flügelhorn oder Klarinette bestens beherrschen, sondern auch Gold in der Kehle haben.</p>
<p>Und genau diese Vielseitigkeit macht das Adventskonzert so reizvoll. Etliche Musiker zeigen, dass sie neben ihrem angestammten Blasinstrument eben auch singen können oder alpenländische  Saiteninstrumente beherrschen und viel Freude daran haben, ihr Können auch dort zu präsentieren. Die Enge einer kleinen Kirche und die notwendigen Platzwechsel nehmen sie dafür gerne in Kauf, um den Zuhörern mehr als „nur“ das große Blasorchester zu bieten.</p>
<p>Ein Blechbläser-Doppelquintett von der Orgelempore eröffnete das Konzert mit der Sonata XIII von G. Gabrielli, bevor die Stubn-Musi mit Hackbrett, Ziachorgel, Gitarre und Kontrabass im Gang eine heimelige Hütten-Atmosphäre verbreitete. Die Hüttn-Musi ließen mit ihren weichen Blechbläserklängen das Feuer im Kamin weiter knistern. Die Musik schaffte es tatsächlich, die Zuhörer in der kalten Kirche von innen zu wärmen.<br />
Ein großer Klarinetten-Chor (mit einem Fagott) zeigte musikalisch wie „Schean ruhig is di Wintazeit“, bevor das Brass-Ensemble den Ros enstpringen liess.</p>
<p>Die Flötistin Simone Steiner lockerte das Konzert wieder mit hintergründig-besinnlichen Texten auf , die durchaus zum Nachdenken anregen konnten.<br />
Das „Concerto d&#8217;Aranjuez“ von J. Rodrigo war zwar vom Saxophon-Quartett sehr schön gespielt, passte aber für meinen Geschmack nicht so gut in das adventliche Programm. Aber der Andachts-Jodler führte die Zuhörer zurück ins vorweihnachtliche Alpenland und leitete in den zweiten Konzertteil über, in dem das große Orchester im Altarraum Platz genommen hatte.<br />
Nach der „Adeste Fideles Ouverture“ und einem Weihnachtslieder-Potpourrie, beide von Guido Rennert komponiert, kam der Auftritt des Frauendreigesangs. Die Idee ist auf die Arrangements von Hannes Apfolterer, dem Dirigenten der Militärmusik Tirol und der Tiroler Kaiserjäger, zurückzuführen. „Alle Jahr um dö Zeit“ und „Schlaf mein liebes Jesulein“ hat er für Orchester und Sänger arrangiert, und Dirigent Prchal hatte seine Musiker natürlich so gut im Griff, dass sie den Sängerinnen nicht übertönten.<br />
Seine Gestik und Mimik, der Blick zu den Sängerinnen vor Beginn des Stückes und zu seinen Musikern danach waren aus der ersten Reihe betrachtet wieder sehr interessant und ein guter Beweis, wie gemeinsames Arbeiten gelingen und Freude machen kann.</p>
<p>Der Schlussapplaus war lang anhaltend und stark, so dass das Gebirgsmusikkorps sich entgegen ihrer Regel bei Kirchenkonzerten doch noch zu einer Zugabe überreden ließ, bei der auch die Zuhörer ihre Sangeskraft unter Beweis stellen konnten.<br />
Es war also wieder ein rundum gelungenes Konzert, das hoffentlich noch lange in dieser Form in Brannenburg im Terminkalender bleiben wird.</p>
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		<title>Buchtipp: Das Orchester-Prinzip</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 12:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem ist mir mehr oder weniger zufällig ein nettes kleines Buch in die Hände gefallen, dass eigentlich für Marketing-Spezialisten gedacht ist. Der Titel &#8220;Das Orchester-Prinzip &#8211; Was das Marketing von der Musik lernen kann&#8221; schlägt aber die Brücke zur Musik, so dass es auch für Musiker eine interessante Lektüre ist. Eigentlich kann man das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem ist mir mehr oder weniger zufällig ein nettes kleines Buch in die Hände gefallen, dass eigentlich für Marketing-Spezialisten gedacht ist. Der Titel &#8220;Das Orchester-Prinzip &#8211; Was das Marketing von der Musik lernen kann&#8221; schlägt aber die Brücke zur Musik, so dass es auch für Musiker eine interessante Lektüre ist. Eigentlich kann man das Buch jedem empfehlen, der in Beruf oder Hobby besondere Leistungen abliefern möchte. Zudem ist es noch eine nette Erzählung, die sich schnell mal lesen lässt.</p>
<p><span id="more-1508"></span><img class="alignright size-full wp-image-1510" title="marketing-prinzip" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/10/marketing-prinzip.jpg" alt="marketing prinzip Buchtipp: Das Orchester Prinzip" width="300" height="467" />Es geht los mit den Freunden John und Vincent. Dann aber kommen die Hauptdarsteller des Buchs, nämlich drei Fledermäuse: der junge Kasimir, sein Großvater Homer und sein Onkel Balduin. Sie leben im Dachstuhl eines Konzerthauses und beobachten das Treiben in diesem historischen Gebäude. Der junge Kasimir befürchtet eines Tages, dass das Konzerthaus geschlossen werden könnte, weil die Besucherzahlen rückläufig sind. Großvater Homer beginnt daraufhin, seinem Enkel die Regeln der Wirtschaft und des Marketings zu erklären. Kasimier zeigt sich sehr interessiert und wissbegierig, diskutiert mit seinem Großvater, hinterfragt dessen Antworten und kommt zu vielen schlauen Schlußfolgerungen. Ein bisschen aus der Rolle fällt zuweilen Onkel Balduin, der  nicht immer etwas mit der klassischen Musik anfangen kann.</p>
<p>Aber natürlich gibt es bei den Fledermäusen auf den Dachbalken des Konzerthauses ein Happy End, für das die Kraft der Musik mit ausschlaggebend ist. Aus jeder Diskussionsrunde der Fledermäuse wird eine Regel abgeleitet. So entstehen die 13 Orchester-Prinzipien, bei deren Berücksichtigung der Fortbestand des Orchesters und des Konzerthauses außer Frage stehen. Und mit ein bisschen Phantasie und dem allerwichtigsten &#8211; der Leidenschaft für das eigene Tun  -  lassen sich diese Regeln auf alle Wirtschaftsbereiche übertragen.</p>
<p>Hier ein paar Zitate aus dem Buch, die ich mir besonders markiert habe:</p>
<ul>
<li>&#8220;Werbung kann lediglich Aufmerksamkeit erzeugen. Verkaufen dagegen, kann man ein gutes Produkt nur, wenn der Mensch durch Leidenschaft überzeugt wurde.&#8221;</li>
<li>&#8220;Der Dirigent ist der einzige Vertreter des Publikums. Er ist der Einzige, der das Orchester aus der gleichen Position wie das Publikum hört. Die Musiker hören immer nur einen unvollkommenen Teil.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich glaube, dass ist der Fehler vieler Konzerthäuser und vieler Dirigenten. Sie versuchen es jedem Besucher Recht zu machen. Das geht nicht. Das ist der Tod eines Konzertes. [...] Sie beschäftigen sich viel zu viel mit den Gedanken des Publikums. Sie sollten sich viel mehr mit der Leidenschaft beschäftigen.[...] Der Dirigent, der die Sprache der Leidenschaft verstanden hat, hat auch automatisch ein zufriedenes Publikum.&#8221;</li>
<li>&#8220;Die Musik, die die Aufmerksamkeit eines geistig Abwesenden auf sich zieht, zieht auch die Aufmerksamkeit eines Musikinteressierten auf sich.&#8221;</li>
<li>&#8220;Warum spielen Orchester nicht öfter die Musik, die das Publikum gerne hört, statt die Musik, die das Orchester gerne spielt?&#8221; [...] Weil Dirigenten aus reiner Berufsblindheit heraus die einfachsten Erfolgsregeln vergessen oder ignorieren. Sie denken nur an ihre Leistung und vergessen dabei den Kunden.&#8221;</li>
<li>&#8220;Die Beachtung und Bewunderung durch Musik-Fachleute, durch Dirigentenkollegen und durch Musik-Kritiker sorgt bei einem Orchester für Scheuklappen in der Wahrnehmung. Die Reaktion und die Beurteilung durch das zahlende Publikum wird dann nicht mehr registriert. Dieser Weg erzeugt selbstverliebte und letzlich egoistische Musiker.&#8221;</li>
<li>&#8220;Wenn Du glaubst, es geht nicht mehr besser, kommt von irgendwo eine überwältigende neue Inpiration.&#8221;</li>
<li>&#8220;Präsentiere deine Musik in einem Umfeld, das keiner erwartet und du erntest eine begeisterte Antwort.&#8221;</li>
<li>&#8220;Dirigent [...] ist in der beneidenswerten Lage, sofort ein Feedback auf seine Leistung zu bekommen. Er muss nur auf die Stärke des Applauses hören und schon erkennt er, ob sich seine Arbeit gelohnt hat und seine Musik angekommen ist. [...] Auch eine schlechte Beurteilung ist eine Beurteilung. Man muss nur ein offenes Ohr für Kritik haben und daraus die Schlüsse für zukünftige Konzerte ziehen.&#8221;</li>
</ul>
<p>Für alle, die jetzt neugierig geworden sind, und die ganze Geschichte nachlesen wollen, hier noch die kompletten Quellenangaben:</p>
<p>Dieter W. Wagner<br />
Das Orchester-Prinzip<br />
Was das Marketing von der Musik lernen kann<br />
Books on Demand, Norderstedt<br />
<a title="Dialogstudio" href="http://www.dialogstudio.de" target="_blank">www.dialogstudio.de</a><br />
132 Seiten<br />
ISBN 3-8334-4509-2</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bozen Brass verzaubert Neckargemünd mit Colors</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 20:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bozen Brass]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum zweiten Mal war Bozen Brass Ende September in Neckargemünd. Im vergangenen Jahr war der Workshop am Samstag gut besucht, dafür das Wetter am Sonntag so schlecht, dass das Konzert in die Aula verlegt werden musste. Dieses Jahr war es umgekehrt: Der Workshop musste mangels Anmeldungen auf eine Kurzversion am Sonntag reduziert werden. Dafür konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal war Bozen Brass Ende September in Neckargemünd. Im vergangenen Jahr war der <a title="Workshop mit Bozen Brass" href="http://blog.blasmusik360.de/fortbildung-blechblaeser-bozen-brass/">Workshop</a> am Samstag gut besucht, dafür das Wetter am Sonntag so schlecht, dass das <a title="Bozen Brass Konzert" href="http://blog.blasmusik360.de/blechblaeser-gesang-gags-bozen-brass-begeistert-neckargemuend/">Konzert</a> in die Aula verlegt werden musste. Dieses Jahr war es umgekehrt: Der Workshop musste mangels Anmeldungen auf eine Kurzversion am Sonntag reduziert werden. Dafür konnte das Konzert bei schönstem Sommerwetter unter freiem Himmel stattfinden. Genau wie im letzten Jahr begeisterten die fünf Südtiroler das Publikum mit Musik und Show voll und ganz.</p>
<p><span id="more-1487"></span><img class="alignright size-full wp-image-1488" title="katzen-bunt" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/10/katzen-bunt.jpg" alt="katzen bunt Bozen Brass verzaubert Neckargemünd mit Colors" width="300" height="236" />Auch bei Colors, dem neuen Programm, das ich in Neckargemünd nach <a title="Bozen Brass in Seefeld" href="http://blog.blasmusik360.de/bozen-brass-colors-seefeld/">Seefeld</a> zum zweite Mal sehen durfte, gibt es immer wieder neue Überraschungen und Anpassungen an das örtliche Publikum. Für die vielen jungen Musikschüler erschienen sogar bunte Katzen, eine in rot und eine in gelb. Der Überraschungseffekt, wenn sich Anton Ludwig Wilhalm und Robert Neumaier von hinten anpirschen und die eine oder andere Passage speziell für einen Zuschauer spielen, gelingt immer wieder.</p>
<p style="text-align: left;">Diesmal gab es auch Analogien aus dem Obst- und Gemüsebereich für die bunten Anzüge der Musiker. Toni Pichler wurde mit seinem grünen Anzug zur Olive gekührt, während Stefan Mahlknecht in lila als Deutschnofener Zwetschge durchging. Anton Ludwig Wilhalm war in Zitronengelb der Magnet vieler kleiner Insekten, und Robert Neumaier wurde als zuckersüße Kirschtomate charakterisiert. Und Norbert Fink im hellen Blau? Diese Farbe gibt es weder an der Obst- noch an der Gemüsetheke, wohl aber am Ritten, wo Norbert wohnt und zuweilen als Chauffeur der Rittner Bahn tätig wird&#8230;.</p>
<p>Aber Norbert ist auch mit anderen Fortbewegungsmitteln bestens vertraut. Mit seinem Haflinger-Steckenpferd sauste er bei Dschinghis Khan wieder wie wild über die Bühne. Man beachte außerdem die Mimik&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1499" title="norbert-pferd" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/10/norbert-pferd.jpg" alt="norbert pferd Bozen Brass verzaubert Neckargemünd mit Colors" width="400" height="379" /><br />
<img class="size-full wp-image-1491 alignright" title="norbert-kastelruth" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/10/norbert-kastelruth.jpg" alt="norbert kastelruth Bozen Brass verzaubert Neckargemünd mit Colors" width="400" height="360" />Dieses Stück beginnt mit der Moderation von Stefan Mahlknecht, der die  musikalische Vielfalt von Colors ankündigt. Klassik und Chanson hatte  Bozen Brass bis dahin schon zum Besten gegeben. &#8220;Und Volksmusik?&#8221;, so  die Frage von Norbert Fink, die mit 4:1 verneint wurde und zur Folge  hatte, dass seine Kollegen den Beweis antraten, dass sie auch zu viert  Quintett spielen können.</p>
<p>Aber Norbert gibt nicht auf und bricht seinem Vornamen entsprechend eine Lanze für die Kastelruther Spatzen. Sogar eine &#8220;Weiße Rose&#8221; hat er mitgebracht, um seine Kollegen umzustimmen. Aber jede List, jedes Anschleichen und in-Beschlag-nehmen des Mikrofons ist zunächst vergeblich. Er wird immer wieder von der Bühne gejagt, wo verschiedene Oldies die Oberhand gewinnen.</p>
<p>Mit seinem Haflinger scheint Norbert seine Kollegen aber dann doch so beeindruckt zu haben, dass das Medley mit der Erkenntnis endet, dass es doch nichts Schöneres als das Kastelruther Spatzenfest gibt.</p>
<p>Die Idee für ein solches Stück und die Gags muss man erstmal haben. Und dann braucht es natürlich noch beherzte Musiker, die sich selbst nicht so ernst nehmen, sondern vielmehr die Zuschauer unterhalten und amüsieren wollen. Das ist Bozen Brass nicht nur mit diesem Kastelruther Oldie-Medley bestens gelungen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1500" title="robi-beine" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/10/robi-beine.jpg" alt="robi beine Bozen Brass verzaubert Neckargemünd mit Colors" width="250" height="334" />Auch beim nächsten Stück bietet sich ein Spiel mit den Vornamen an, denn  Robert Neumaier spielt die Hauptrolle bei Robert Schumanns &#8220;Von fremden  Ländern und Menschen&#8221;. Nicht nur, dass er für das Arrangement verantwortlich zeichnet. Neben dem Flügelhorn sorgt er mit Beinen und Füßen auch für den Rhythmus. Shake it, Robi &#8211; das rechte Bein für die Rassel und den linken Fuß für die Schellen!</p>
<p>Danach haben sich die Musiker eine Pause verdient. Während sie neue Kräfte für den zweiten Teil tanken wird auf der Bühne wieder die Verlosung durchgeführt. Als Hauptpreis wechselt eine Jupiter Posaune, gestiftet vom örtlichen Musikhaus, den Besitzer. Bleibt zu hoffen, dass der Gewinner, der bis dahin noch kein Instrument spielte, sein musikalisches Talent und die Freude an der Musik entdeckt &#8211; vielleicht unterstützt durch die Musikschule Neckargemünd, deren Leiter <a title="Frank Rinne" href="http://blog.blasmusik360.de/musikschulleiter-musiklehrer-frank-rinn/">Frank Rinne</a> wieder viel Arbeit und Engagement in die Ausrichtung des Bläsertags investiert hatte.</p>
<p>Mit dem &#8220;King of Pop&#8221; wird der zweite Teil des Konzerts eröffnet. Michael Jacksons Erfolgshits kommen auch in bunt gut an, ebenso Robert Neumaiers Moonwalk.</p>
<p>Auch Stings &#8220;Englishman in New York&#8221; ist in beiden Programmen von Bozen Brass enthalten und gefällt mit Spiel und Gesang.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1502" title="hebefigur" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/10/hebefigur.jpg" alt="hebefigur Bozen Brass verzaubert Neckargemünd mit Colors" width="200" height="324" /></p>
<p>Wann kommt endlich die Tanzeinlage aus Dirty Dancing? Fast hatte ich nach den Aussagen aus der Anspielprobe die Befürchtung, sie würde ausfallen. Aber das war zum Glück eine Täuschung. In Wahrheit tanzten Robi-Baby und Toni-Johnny wieder perfekt über die Bühne. Und sogar für die Hebefigur konnte die Bestnote vergeben werden!</p>
<p>Nach Mendelssohn und Michel Camilo stimmte Bozen Brass mit den Waltons irgendwie-irgendwann auf das Ende des Konzerts ein. Aber wie immer ließen sich die Fünf nicht lange um mehrere Zugaben bitten.</p>
<p>Nach dem Oberkrainer-Stück mit Instrumententausch, Ziach und Mini-Gitarre entdeckte Toni Pichler sein Gesangstalent. Fast ist er selber überrascht, welche Höhen er stimmlich erklimmen kann, wo er doch instrumental mit seiner Tuba eher im Keller zu Hause ist. Spontan wird er von seinen Kollegen mit dem goldenen Schallbecher geehrt &#8211; gestiftet von Norbert Fink&#8230;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1503" title="toni-schallbecher" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/10/toni-schallbecher.jpg" alt="toni schallbecher Bozen Brass verzaubert Neckargemünd mit Colors" width="300" height="278" /></p>
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<p>Colors ist also auch in Neckargemünd bestens angekommen und alle hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr &#8211; dann mit gut besuchtem Workshop und sonnigem Open Air-Konzert.</p>
<p>Ein wichtiger Konzerttermin steht am 4. November im Terminkalender von Bozen Brass. Dann dürfen die Fünf das Farbenspiel in Hallenberg präsentieren. Hinter diesem sicher nicht so bekannten Ortnamen verbirgt sich der in Bläserkreisen geschätzte <a title="Sauerland Herbst" href="http://www.sauerland-herbst.de" target="_blank">Sauerlandherbst</a>, der inzwischen zum 12. Mal stattfindet und die besten internationalen Brass-Ensembles auf die Bühne bringt.</p>
<p>Bozen Brass reist nicht zum ersten Mal ins Sauerland und freut sich ganz besonders auf das Konzert. Bläserfreunde aus der näheren und weiteren Umgebung von Hallenberg sollten sich schnell ihre Karte im Vorverkauf reservieren. Sie werden es sicher nicht bereuen.</p>
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		<title>Bozen Brass: Black Or White im Alten Kino in Ebersberg</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/bozen-brass-alten-kino-ebersberg/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bozen Brass]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Black or White&#8221;, unter diesem Namen ist ein guter alter Whisky bekannt, so die Vorstellung von Bozen Brass im Alten Kino in Ebersberg zur Eröffnung des Herbstprogramms des Kulturkreises. Wahrscheinlich wussten die meisten der Besucher nicht so recht, was sie erwartet. Und wenn sie nach der ersten Halbzeit meinten, es zu wissen, hatten sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Black or White&#8221;, unter diesem Namen ist ein guter alter Whisky bekannt, so die Vorstellung von Bozen Brass im Alten Kino in Ebersberg zur Eröffnung des Herbstprogramms des Kulturkreises. Wahrscheinlich wussten die meisten der Besucher nicht so recht, was sie erwartet. Und wenn sie nach der ersten Halbzeit meinten, es zu wissen, hatten sie sich getäuscht. Den Bozen Brass zeigte das volle musikalische Spektrum von klassisch bis modern und von brav bis ausgelassen.<br />
<span id="more-1471"></span>Wie war das nun mit dem alten Whiskey? Seit es Colors gibt, ist zwar  Black or White tatsächlich das alte Programm von Bozen Brass. Aber obwohl ich es nun schon mehrfach erlebt habe, bleibt es immer  wieder sehenswert und bietet jedes Mal neue Variationen. Zum Teil ist natürlich auch die Vorfreude die schönste Freude, die nochmal gesteigert wird, wenn das Erwartete nicht nur eintritt, sondern noch übertroffen wird. Denn eines ist  immer eine feste Bank: Die Begeisterung, mit der die Musiker bei der  Sache sind.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1474 alignright" title="bb-katzen-ebe" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/09/bb-katzen-ebe.jpg" alt="bb katzen ebe Bozen Brass: Black Or White im Alten Kino in Ebersberg" width="500" height="478" /></p>
<p>Die Eröffnungsfanfare &#8220;Nexus&#8221; mit den beiden Trompeten aus dem Hintergrund der bewährte Einstieg in den ersten eher klassischen Teil, der mit &#8220;Can she excuse my wrongs&#8221; von John Dowland und Bachs &#8220;Partita in B&#8221; in vier Sätzen fortgesetzt wurde.<br />
Eines meiner Lieblingsstücke von &#8220;Black Or White&#8221; ist das Duett der beiden Katzen, das Duetto buffo da due gatti. Diesmal hatte Toni Pichler variierend nicht eine weiße und eine schwarze Katze angekündigt, sondern eine Katze vom Reschenpass und eine aus dem Pustertal. Und wieder versuchte die schwarze Katze vom Reschenpass alias Anton Ludwig Wilhalm mit dem Flügelhorn die weiße Katze aus dem Pustertal, alias Robert Neumair mit der Trompete für sich zu gewinnen. Aus dem gemeinsamen Tanz wird mehr &#8211; Streicheleinheiten und die große Katzenliebe.</p>
<p>Anton Ludwig Wilhalm hat sich bei diesem Konzert aber nicht nur in seiner Rolle als erobernde schwarze Katze wohlgefühlt. Für ihn war es eine Rückkehr in die Vergangenheit. Schließlich hatte er als junger Musiker einige Jahre in Ebersberg gewohnt und an der Musikschule Grafing/Ebersberg unterrichtet. Die &#8220;teure Heimat&#8221;, zu der er später in &#8220;Verdissimo&#8221; fragte &#8220;wann seh&#8217; ich dich wieder&#8221;, dürfte aber doch eindeutig in Südtirol liegen.</p>
<p>Abweichend von der CD beendete Bozen Brass den ersten Teil des Konzerts mit &#8220;Badinerie&#8221;, das auswendig und am Bühnenrand stehend gespielt wurde. Danach kam noch der gemeinsame &#8220;PAUSE&#8221;-Ruf und das Wegräumen der Notenständer, die im zweiten Teil nicht mehr nötig sind.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1476" title="bb-ebe-schwarz" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/09/bb-ebe-schwarz.jpg" alt="bb ebe schwarz Bozen Brass: Black Or White im Alten Kino in Ebersberg" width="600" height="347" /></p>
<p>Zweiter Teil, neues Outfit, neue Welt: weiße Anzüge, weiße Hüte und der &#8220;King of Pop&#8221; in Blech, mit Gesang, Choreografie und Gags.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1477" title="bb-ebe-weiss" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/09/bb-ebe-weiss.jpg" alt="bb ebe weiss Bozen Brass: Black Or White im Alten Kino in Ebersberg" width="600" height="288" /></p>
<p>Robert Neumairs Moonwalk erntet spontanen Beifall, und auch Anton Ludwig Wilhalm findet wieder Gelegenheit, sein Schauspieltalent unter Beweis zu stellen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1478" title="ludi-einbein" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/09/ludi-einbein.jpg" alt="ludi einbein Bozen Brass: Black Or White im Alten Kino in Ebersberg" width="144" height="400" /></p>
<p>Für mich wird es immer ein Rätsel bleiben, wie er und die anderen vier Musiker sich alle Stücke und Schritte merken können und alles ganz so entspannt vortragen können, dass ihnen immer wieder etwas Neues einfällt. Profis sind sie halt, klar. Aber es ist die Begeisterung für das, was sie tun, die den großen Unterschied macht. Umso betrüblicher ist es, dass auch dieses Konzert nicht ausverkauft war, und das noch dazu bei einem eher kleinen Saal. Hidden Champions fällt mir da nur ein, was aber wirklich schade ist. Natürlich hat ein kleiner Konzertsaal den Charme, einen besseren Kontakt zwischen Musikern und Publikum zuzulassen. Aber er sollte zumindest nahezu ausverkauft sein. Das hätten nicht nur die Musiker verdient, sondern würde auch für noch mehr begeisterte Zuhörer sorgen. Denn die, die den Weg ins alte Kino gefunden hatten, waren restlos begeistert und haben Bozen Brass auch erst nach 3 Zugaben in den Feierabend entlassen, den sie mit ihrem Abgesang &#8220;Wir trinken jetzt noch viel Bier bis wir gehen auf alle vier&#8221; einläuteten.</p>
<p>In Wahrheit waren sie aber ganz brav, freuten sich über ein warmes Abendessen mit Getränk und auf die anschließende Nachtruhe. Denn zwei weitere Tage mit Konzerten in Bayern und längeren Autofahrten lagen noch vor ihnen.</p>
<p>Doch nochmal zurück zum zweiten Konzertteil. Dort kam mein zweites besonderes Lieblingsstück, Robert Neumairs Komposition &#8220;Galaxy&#8221; zum Jahr der Astronomie. Der arme Robert hatte wohl etwas Sternenstaub in den Hals bekommen und musste mit einem Hustenreiz kämpfen, konnte seine Passagen aber zum Glück trotzdem galaktisch gut spielen.</p>
<p>&#8220;Hora staccato&#8221;, das Tubasolo von Toni Pichler kam auch wieder meisterhaft, diesmal auf dem neuen Instrument, das leider in Ebersberg die erste Beule kassierte. Grund zum Ärgern war es aber zum Glück nicht, sondern eher normal.</p>
<p>Auch der Gesang bei Stings &#8220;Englishman in New York&#8221; war kraftvoll wie immer und lustig mit den &#8220;Alien-Alien&#8221;-Einwürfen von Norbert Fink.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1479" title="bb-alien-ebe" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/09/bb-alien-ebe.jpg" alt="bb alien ebe Bozen Brass: Black Or White im Alten Kino in Ebersberg" width="600" height="261" /></p>
<p>Bei &#8220;Besame mucho&#8221;  konnte Anton Ludwig Wilhalm als Solosänger ebenso glänzen wie in seiner Rolle als Hahn in &#8220;Chicken&#8221;, wo Robert Neumair und Stefan Mahlknecht ihr Bekenntnis zu ihrem (und inzwischen auch meinem) geliebten Land Tirol gesanglich zum Ausdruck brachten.</p>
<p>Mit seinem furiosen Schlagzeug-Solo setzte Robert Neumair den Schlußpunkt unter eine gelungene musikalische Präsentation. Mögen die Konzertbesucher ein bisschen Werbung machen, damit beim Konzert am 3.3.12 in Grafing mehr Zuschauer hören und staunen können, was Bozen Brass so alles zu bieten hat.</p>
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		<title>Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/bozen-brass-colors-seefeld/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 18:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bozen Brass]]></category>

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		<description><![CDATA[Colors, das neue Programm von Bozen Brass, sollte natürlich auch beim Konzert in Seefeld präsentiert werden. Dazu müsste aber das Wetter passen und das Konzert im Musikpavillon stattfinden. Denn der Ausweichkonzertsaal ist &#8220;nur&#8221; die Kirche, in der es aber nicht so ganz freche Musik geben darf &#8211; wie im letzten Jahr erlebt. Die Anspielprobe fand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Colors, das neue Programm von Bozen Brass, sollte natürlich auch beim Konzert in Seefeld präsentiert werden. Dazu müsste aber das Wetter passen und das Konzert im Musikpavillon stattfinden. Denn der Ausweichkonzertsaal ist &#8220;nur&#8221; die Kirche, in der es aber nicht so ganz freche Musik geben darf &#8211; wie <a href="http://blog.blasmusik360.de/tolles-konzert-bozen-brass-quintett-seefeld/">im letzten Jahr</a> erlebt.</p>
<p><span id="more-1453"></span>Die Anspielprobe fand noch ganz entspannt im Musikpavillon statt.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-anspielprobe.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1454" title="bb-seefeld-anspielprobe" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-anspielprobe.jpg" alt="bb seefeld anspielprobe Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld" width="650" height="423" /></a></p>
<p>Je näher aber das Konzert rückte, desto bedrohlicher wurden die Wolken.  Aber irgendwie wollten alle Colors &#8211; spielen und hören &#8211; so dass auch  der Schauer kurz vor Konzertbeginn ausgesessen wurde. Schnell wurden die Bänke abgetrocknet, und mit den ersten Tönen trauten sich auch immer mehr Besucher zum Musikpavillon.</p>
<p>Bereits im Eröffnungsstück wurde es bunt auf der Bühne. Dafür sorgten natürlich die neuen farbenfrohen Anzüge, aber auch die Choreografien und der gesungene Willkommensgruß.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1456" title="bb-seefeld-2" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-2.jpg" alt="bb seefeld 2 Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld" width="650" height="294" /></a></p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-3.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1457" title="bb-seefeld-3" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-3.jpg" alt="bb seefeld 3 Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld" width="240" height="231" /></a>Natürlich gibt es danach eine offizielle Begrüßung durch Stefan Mahlknecht in deutsch und auch in italienisch für die Feriengäste.</p>
<p>Das zweite Stück brauchte keine Ansage, weil es sowieso jeder kennt: &#8220;La vie en rose&#8221;. Robert Neumaier sorgt mit dem großen Akkordeon für den Musette-Charakter, während Norbert Fink sein Hornsolo kniend zum besten gibt, nachdem der Mini-Becken-Gong die Freigabe dazu erteilt hatte. Auch Anton Ludwig Wilhalm und Stefan Mahlknecht kommen noch solistisch zum Einsatz. Da alles auswendig gespielt wird, gibt es auch für&#8217;s Auge Unterhaltung in Form von Schritten und Platzwechseln der Musiker auf der Bühne.</p>
<p>A propos Wechsel: Ein solcher folgte für Anton Ludwig Wilhalm. In diesem Fall wechselt er aber nicht das Instrument, sondern? Die Schuhe! Denn ein wilder Step steht an, den er meisterhaft auf&#8217;s Parkett zaubert! Klack-Klack, und weiter geht es mit der Trompete. Ein Showtalent für alle Fälle, dieser Ludi!<br />
Robert Neumaier bleibt bei seiner Moderation im Stile von bleu-blanc-rouge, spricht von magnifique und fantastique und wechselt zur Geschichte von Bozen Brass. Da er zwar noch immer der Dienstjüngste im Quartett ist, aber für alle Kompositionen und Arrangements verantwortlich zeichnet, träumt er vom neuen Titel &#8220;Robert Neumaier und sein Bozen Brass Quintett&#8221;. Dem allerdings kann sich Toni Pichler, das einzige noch im Quintett aktive Gründungsmitglied, nicht anschließen. Auf italienisch erzählt er seine traurige Lebensgeschichte, in der irgendwie Grillen und Wasser eine Rolle spielen, die Nicht-Italienern allerdings nicht ganz erschlossen wird.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1459" title="bb-seefeld-4" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-4.jpg" alt="bb seefeld 4 Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld" width="200" height="237" /></a>Nach einem kurzen Zwischenspiel von Robert Neumaier auf der Ziach geht es getragen, fast choralartig mit der Sonate von Gottfried Finger weiter. Ein Stück zum Entspannen, bevor es auf der Bühne wieder turbulent wird. Musik aus Italien wird angekündigt. Aber Norbert Fink möchte viel lieber etwas von den Kastelruther Spatzen spielen. Sein Wunsch wird aber nicht erhört, woraufhin er beleidigt von der Bühne verschwindet. Den anderen Vier ist das ziemlich egal, und sie beginnen mit &#8220;Azurro&#8221; ohne Hornist. Norbert lässt sich davon allerdings nicht einschüchtern, hat inzwischen eine rote Weste und den südtiroler Ranzen angelegt und kommt mit dem Mikrophon auf die Bühne zurück. &#8220;Tränen passen nicht zu dir&#8221; versucht er zu singen, wird aber schnell von den Kollegen verjagt, die nach dieser Störung mit &#8220;Downtown&#8221; fortfahren. Aber Norbert gibt nicht auf. Mit &#8220;Schatten über&#8217;m Rosenhof&#8221; startet er seinen nächsten, allerdings wieder vergeblichen Versuch für Kastelruth. Auch &#8220;Eine weiße Rose&#8221;, gesungen und mitgebracht, kann seine Kollegen nicht von ihrem Programm abbringen. Bei ihnen bricht Marmor, Stein und Eisen, Norberts Liebe zu den Kastelruther Spatzen aber nicht. Denn er versucht es erneut mit &#8220;Herzschlag für Herzschlag&#8221;, wird aber mit &#8220;Dschingis Khan&#8221; von der Bühne verwiesen. Darauf kann er nur mit seinem Haflinger Steckenpferd kontern, mit dem er mehrmals wild über die Bühne reitet. Und endlich hat einer Mitleid mit ihm. Denn das das Kastelruther Spatzenfest das Schönste ist, findet auch Anton Ludwig Wilhalm und hilft Norbert beim Singen.</p>
<p>Der Streit wird somit begraben und zu fünft geht es weiter mit &#8220;Song for Barry&#8221; von den Brecker Brothers.</p>
<p>Große Dinge kündigen sich anschließend an. Ein Stuhl wird vorne links auf die Bühne gestellt, auf dem Robert Neumaier Platz nehmen darf. Ludi Wilhalm dirigiert die Kollegen, die nacheinander merkwürdige Dinge zu Robert bringen, die er sich um Füße und Beine schnallt. Keine Sorge, es ist nichts Gefährliches, sondern handelt sich nur um kleine Percussion-Instrumente, mit denen Robert bei Schumanns &#8220;Von fremden Ländern und Menschen&#8221; für den Rhythmus sorgen wird. Denn die Hände sind belegt, weil ihm abschließend noch das Flügelhorn gereicht wird. Besinnlich geht es los mit einem Flügelhorn-Solo von Anton Ludwig Wilhalm, gefolgt vom Knieschlagzeug und einer Wiederholung des Motivs mit der Trompete. Robert stellt seine Multitasking-Fähigkeit bis zum Ende des Stücks eindrucksvoll unter Beweis. Nach und nach verlassen die Musiker die Bühne. Übrig bleibt Toni Pichler im grünen Anzug. Er holt einen großen Zettel aus der Tasche, faltet ihn langwierig auseinander. Wird er eine Rede halten? Vielleicht seine Lebensgeschichte auf deutsch vorlesen? Nein, natürlich ist es der gespielte Witz, denn diese Ansage müsste er nicht ablesen: P A U S E</p>
<p>Angesichts des Wetters und der Örtlichkeit dauert diese aber nur wenige Minuten, und schon sind die bunten Musiker wieder auf der Bühne, um &#8220;Child&#8217;s Anthem&#8221; zum Besten zu geben. Und danach wird gleich die nächste Rakete aus dem bunten Programm gezündet:</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1460" title="bb-seefeld-5" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-5.jpg" alt="bb seefeld 5 Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld" width="650" height="267" /></a></p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-6.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1461" title="bb-seefeld-6" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-6.jpg" alt="bb seefeld 6 Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld" width="250" height="337" /></a>Gymnastik ist angesagt &#8211; Aufwärmen und Dehnen zunächst. Anschließend muss jeder vortreten und eine Übung oder Pose vorführen. Verrückt sind sie ja, die Jungs, keine Frage! Aber natürlich im positiven Sinne verrückt, und das geben sie mit &#8220;Maniac&#8221; auch musikalisch zu. Sie drehen sich, wechseln zu &#8220;Billy Jean&#8221; und zu &#8220;The time of my life&#8221;. Und was passiert da? Robi und Toni mutieren zu Baby und Johnny! Die bekannte Anfangsszene, bei der Baby immer kitzelig war, meistert Robi mit Bravour und ist so schnell unterwegs, dass das Foto sogar verwackelt ist. Und wer sich bei Dirty Dancing auskennt, weiß, was noch fehlt: Anlauf &#8211; Sprung &#8211; Baby schwebt&#8230;Robi macht da zwar eher die Variante Mehlsack über Tonis Schulter, aber der Showeffekt ist perfekt gelungen und verdient 10 von 5 möglichen Sternen!</p>
<p>Petrus hat das Ganze wohl so amüsiert, dass er nicht mehr an sich halten konnte und Tränen lachen musste. Einige Zuschauer ergriffen deshalb schnell die Flucht nach Hause, während andere &#8211; mutig und schlau &#8211; unter dem Dach des Pavillons Zuflucht suchten. Dass der Musikpavillon bei nur 5 Musikern genug Platz für das Publikum bietet, war schon in der Anspielprobe aufgefallen. Und so bekam der letzte Teil des Konzerts eine kuschelig-familäre Atmosphäre mit Musikern und Zuhörern unter dem schützenden Dach, wo es Stings &#8220;Englishman in New York&#8221; zu hören gab.</p>
<p>Mit der Nocturne von Felix Mendelsson-Bartholdy, stark angehaucht von Robert Neumaier und passend zur vorgerückten Stunde, ging es weiter im Programm.</p>
<p>&#8220;Not yet&#8221; von Michel Camilo folgte für die treuen Musikfreunde. Wollte Bozen Brass damit das Konzert beenden? Nein, not yet! Wo es doch gerade so gemütlich war!</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1462" title="bb-seefeld-7" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-7.jpg" alt="bb seefeld 7 Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld" width="650" height="251" /></a></p>
<p>Und natürlich hatten sie noch längst nicht alle Raketen gezündet, auch wenn das Programm bis dahin schon viele Knaller zu bieten hatte. Die Titelmelodie der Waltons, vielen bekannt, sollte noch gezündet werden, wobei sich nicht nur Robert Neumaier sondern auch Stefan Mahlknecht als Schlagzeuger betätigten.</p>
<p>Und was war das kleine gelbe Ding, das da noch auf einer Holzstrebe des Musikpavillons lag? Stefans Mega-Gitarre, mit der Bozen Brass nach Oberkrain zog. Wer das Bild genau studiert, stellt fest, dass er nicht der einzige Instrumentenwechsler war:</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1463" title="bb-seefeld-9" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bb-seefeld-9.jpg" alt="bb seefeld 9 Bozen Brass präsentiert Colors in Seefeld" width="650" height="533" /></a></p>
<p>Robert Neumaier, Ziachorgel (statt Trompete), Norbert Fink, Trompete (statt Horn) und Toni Pichler, Posaune (statt Tuba). Einzig Anton Ludwig Wilhalm blieb bei seinen Leisten&#8230;aber er hatte ja vorher schon mit dem Schuster zu tun&#8230;<br />
Mit diesem Stück hatte Bozen Brass die Stimmung nochmal so richtig angeheizt, so dass das Konzert immer noch nicht zu Ende sein durfte. &#8220;Du bisch Polka&#8221; auf La-la passte perfekt als letzte Zugabe. Danach hatten alle Verständnis und gewährten den Musikern ihren späten Feierabend. Und die Vertreter des veranstaltenden Kulturvereins konnten sich angesichts der Meldung, dass bis zu 250 Besucher den Weg zum Pavillon gefunden hatten, entspannen und eine zufriedene Bilanz des Abends ziehen &#8211; trotz aller Aufregung wegen des Wetters.</p>
<p>Colors hat die Österreich-Premiere natürlich perfekt bestanden. Bozen Brass hat nicht nur tolle Musik gespielt, sondern eine perfekte Bühnenshow geboten. Auf die Ideen muss man erstmal kommen, und dann muss natürlich alles einstudiert und bühnereif gemacht werden. Hut ab und viel Vergnügen für alle, die Colors in den nächsten Monaten live erleben dürfen.</p>
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		<title>Bezirkskonzert der Militärmusik Tirol in Reith/Kitzbühel</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 21:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Musikkapelle Reith bei Kitzbühel hatte sich erfolgreich um die Ausrichtung des Bezirkskonzerts der Militärmusik Tirol beworben und eröffnete damit ihre Feierlichkeiten zum 160-jährigen Jubiläum. Die große Bühne im Festzelt war gut gefüllt. Mit 3 Flöten, 3 Oboen, 9 Klarinetten und 5 Saxophonen war das Holzregister bei diesem Konzert sehr gut besetzt. Mit dem bekannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Musikkapelle Reith bei Kitzbühel hatte sich erfolgreich um die Ausrichtung des Bezirkskonzerts der Militärmusik Tirol beworben und eröffnete damit ihre Feierlichkeiten zum 160-jährigen Jubiläum. Die große Bühne im Festzelt war gut gefüllt. Mit 3 Flöten, 3 Oboen, 9 Klarinetten und 5 Saxophonen war das Holzregister bei diesem Konzert sehr gut besetzt.</p>
<p><span id="more-1444"></span>Mit dem bekannten Marsch &#8220;Mens sana in corpore sano&#8221; eröffnete die Militärmusik Tirol das Konzert. Geert Sprick hatte ihn für seinen Vater komponiert, der den holländischen Sportvereinen eng verbunden war, so erklärte einer der beiden Moderatoren des Abends.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/mmk-tirol-reith1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1445" title="mmk-tirol-reith1" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/mmk-tirol-reith1.jpg" alt="mmk tirol reith1 Bezirkskonzert der Militärmusik Tirol in Reith/Kitzbühel" width="650" height="282" /></a></p>
<p>Die obligatorische Ouvertüre zu Beginn eines jeden Konzerts kam diesmal von Carl Maria von Weber und trug den Titel &#8220;Der Beherrscher der Geister&#8221;. Sie war ehrlichgesagt zu klassisch für ein Festzelt, denn die Solopassagen von Querflöte und Oboe konnten die Hintergrundgeräusche leider nicht beherrschen. So ging einiges dieses majestätischen Stücks verloren.</p>
<p>Der Vergnügungszug von Johann Strauß bahnte sich als nächstes seinen Weg durch Reith. Offenbar hatte er viele unbeschrankte Bahnübergänge zu passieren, denn einer der Schlagzeuger blies fleißig in sein Signalhorn. Tatsächlich gab es zur Zeit des Komponisten viele Vergnügungszüge auf den Südbahnlinien, die ihn zu diesem Stück inspirierten.</p>
<p>Weiter ging die musikalische Reise mit Franz Léhar ins &#8220;Land des Lächelns&#8221;. Nach einer vom hohen Blech getragenen chinesischen Einleitung zauberte die Militärmusik Tirol tatsächlich mit einem weichen Tutti ein warmes Lächeln für&#8217;s Herz herbei.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/mmk-tirol-reith2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1446" title="mmk-tirol-reith2" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/mmk-tirol-reith2.jpg" alt="mmk tirol reith2 Bezirkskonzert der Militärmusik Tirol in Reith/Kitzbühel" width="650" height="243" /></a></p>
<p>&#8220;Skoda lasky&#8221;, Blasmusikfreunde wissen das, ist kein Automodell, sondern der Originaltitel der bekannten Polka Rosamunde. &#8220;Schade um die Liebe&#8221;, so der Text, der nachträglich dazu geschrieben wurde. Neben der bekannten Melodie gab es interessante Nebenmelodien vom tiefen Blech und von der Piccolo-Flöte. Für den Refrain waren die Posaunisten zuständig, während die Trompeter mit Einwürfen auf sich aufmerksam machen durften.</p>
<p>Dass Hannes Apfolterer nicht nur Dirigent der Militärmusik Tirol ist, sondern auch ein hervorragender Komponist, wurde mit seinem Marsch &#8220;Schutz und Hilfe&#8221; unter Beweis gestellt. Danach machte sich ein Solist auf den Weg vor die Bühne, denn nur dort war ausreichend Platz für sein Solo-Instrument, das Xylophon. Ein Czardas von Franz Liszt war angekündigt und wurde meisterhaft schnell und virtuos vorgetragen. Das Publikum war begeistert und forderte eine Zugabe des Solisten.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/mmk-tirol-xylophon.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1447" title="mmk-tirol-xylophon" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/mmk-tirol-xylophon.jpg" alt="mmk tirol xylophon Bezirkskonzert der Militärmusik Tirol in Reith/Kitzbühel" width="650" height="488" /></a></p>
<p>Ein modernes Medley von Joe Cocker brachte bekannte Titel wie With a little help of my friends, Unchain my heart, You can leave your hat on oder Up where we belong. Kleinere Solopassagen waren darin für Flöte, Alt- und Tenor-Saxophon, Keyboard, Trompete und Horn enthalten.</p>
<p>&#8220;Amazing Grace&#8221; wurde als nächstes Stück angekündigt. Wollte die Militärmusik Tirol das Festzelt nun wirklich in eine Kirche verwandeln? Nein, die Sorge war unbegründet. Vielmehr hatten sie eine interessante Komposition aufgelegt, die das Thema mal im Swing, mal im Walzertakt brachte. Das Solo-Alt-Saxophon durfte aber auch den bekannten Rhythmus vortragen.</p>
<p>Beim vorletzten Stück wurde klar, warum schon die ganze Zeit nur beim Saxophonregister Mikrofone standen. Bei &#8220;I got the rhythm&#8221; hatten sie ihren solistischen Auftritt, bei dem ihnen die Anlage ein wenig Unterstützung bot. Das war auch gut so, denn das Oboensolo war angesichts des Geräuschpegels im Hintergrund selbst ganz vorne kaum zu hören.</p>
<p>Mit dem Kaiserschützen-Marsch endete der offizielle Teil des Konzerts.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/mmk-tirol-reith3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1448" title="mmk-tirol-reith3" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/mmk-tirol-reith3.jpg" alt="mmk tirol reith3 Bezirkskonzert der Militärmusik Tirol in Reith/Kitzbühel" width="650" height="287" /></a></p>
<p>Natürlich gelang es dem Publikum mit seinem Applaus noch einige Zugaben zu bekommen. Nach dem Marsch, bei dem der Gesang &#8220;Hellau mir sein Tiroler Buam&#8221; zumindest in der ersten Strophe vom Publikum ergänzt wurde, folgte ein festliches Solo für Oboe. Es wäre sicher ein anmutiges Gute-Nacht-Lied geworden, aber erneut ging die feine Musik fast vollständig im Stimmengewirr des Zelts unter.</p>
<p>Mit &#8220;Oh du mein Österreich&#8221; verabschiedete sich die Militärmusik Tirol von den Blasmusikfreunden im Bezirk Kitzbühel. Und wer danach das Zelt verließ, erhielt tatsächlich sein Eintrittsgeld zurück, da die Bezirkskonzerte kostenlos gespielt werden. Kostenpflichtig war nur das anschließende Unterhaltungsprogramm im Zelt.</p>
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		<title>Jubiläums-Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/standkonzert-bundespolizeiorchester-rosenheim/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundespolizei feiert ihr 60-jähriges Jubiläum und präsentiert sich den Bürgern dabei zum Anfassen. In diesen Genuss kamen die Rosenheimer am gestrigen Samstag. Neben Informationsständen, Fahrzeugpräsentationen und Hundevorführungen war auch das Bundespolizeiorchester für ein Standkonzert aus München angereist. Der Wettergott meinte es gut und lieferte blauen Himmel und Sonnenschein als Kulisse für das Konzert, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundespolizei feiert ihr 60-jähriges Jubiläum und präsentiert sich den Bürgern dabei zum Anfassen. In diesen Genuss kamen die Rosenheimer am gestrigen Samstag. Neben Informationsständen, Fahrzeugpräsentationen und Hundevorführungen war auch das Bundespolizeiorchester für ein Standkonzert aus München angereist.<br />
Der Wettergott meinte es gut und lieferte blauen Himmel und Sonnenschein als Kulisse für das Konzert, das ganz locker in der Fußgängerzone auf dem Max-Josefs-Platz stattfand.</p>
<p><span id="more-1423"></span>Es war zwar das große Orchester, aber das Klarinettenregister war auffallend dünn besetzt. Vielleicht lag es daran, dass vermehrt Stücke aus den Bereichen Modern und Swing gespielt wurden, da das Saxophonregister diesmal besser besetzt war.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-ro-sax.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1424" title="bundespolizei-ro-sax" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-ro-sax.jpg" alt="bundespolizei ro sax Jubiläums Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim" width="650" height="501" /></a><br />
<a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/stefan-weber.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1425" title="stefan-weber" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/stefan-weber.jpg" alt="stefan weber Jubiläums Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim" width="300" height="355" /></a>Nicht dabei war auch <a title="Bundespolizei unter Christian Lombardi" href="http://blog.blasmusik360.de/bundespolizeiorchester-muenchen-pruttinger-musiknachwuchs/">Christian Lombardi</a>, so dass Stefan Weber nicht nur dirigieren, sondern auch die Moderation übernehmen musste. Recht viel zum Ansagen gab es aber nicht, da er viele allseits bekannte Stücke ausgewählt hatte, zu denen keine großen Erklärungen nötig waren. Und für Grußworte standen ein Kollege der Bundespolizei und Rosenheims Bürgermeister zur Verfügung.</p>
<p>Eröffnet wurde das Konzert schneidig mit dem Sousa-Marsch &#8220;Washington Post&#8221;. Anschließend entführte das Bundespolizeiorchester die Zuhörer in die Welt des Musicals. Ein Medley aus My Fair Lady lag auf &#8211; in einem ganz besonderen, interessanten Arrangement. Die bekannten Melodien waren zum Teil rhythmisch verfremdet und als Swingversionen notiert.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-kohlbeck.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1426" title="bundespolizei-kohlbeck" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-kohlbeck.jpg" alt="bundespolizei kohlbeck Jubiläums Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim" width="250" height="406" /></a>Und wenn man schon so viele Saxophonisten hat, bietet sich natürlich ein Solostück für Saxophon förmlich an. &#8220;One Moment in Time&#8221;, bekannt von Whitney Houston, wurde angekündigt mit Franz-Josef Kohlbeck als Solist am Alt-Saxophon. Ganz ruhig und langsam wurde das Stück präsentiert, so als wollten es alle besonders lang auskosten. Der Solist sorgte für einen fast rauchigen Sound und somit für eine eigenständige Interpretation des bekannten Titels.</p>
<p>&#8220;Unter Donner und Blitz&#8221;, die bekannte Schnellpolka folgte und wurde von Petrus glücklicherweise nicht als Aufforderung gesehen, das Wetter zu ändern. Meinem Sitzplatz auf der Seite des Orchesters war es zu verdanken, dass ich die lustigen Läufe der Euphonien hören konnte.</p>
<p>Zurück ging es im Programm zum Bereich Modern/Swing. Die Inspektion Rosenheim hatte ein Medley ausgewählt, das ein Solo für Trompete und Posaune enthielt. Bekannte Melodien konnte ich aber nicht entdecken, und auch den Namen des Stück blieb Stefan Weber den Zuhörern schuldig.</p>
<p>Den &#8220;Vergnügungszug&#8221; von Johann Strauss hätte man ohne Ansage erkannt, nicht zuletzt durch den Pfiff mit der Trillerpfeife, den einer der Schlagzeuger am Ende über den Max-Josefs-Platz schallen ließ.</p>
<p>Auch den nachfolgenden Florentiner Marsch von Julius Fucik kannte wohl jeder. Und etliche  (Hobby-)-Musiker im Publikum haben ihn sicher auch schon selber gespielt und kennen die Töne, die im ersten Teil die Tiefblechbläser in den Vordergrund holen. Sie haben diese durch ein kurzes Aufstehen unterstrichen.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-holder.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1428" title="bundespolizei-holder" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-holder.jpg" alt="bundespolizei holder Jubiläums Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim" width="248" height="298" /></a>Auch wenn das Bundespolizeiorchester mit nur wenigen Klarinettisten nach Rosenheim gekommen war, ging sich doch ein Solo für Klarinette aus. Da Benny Goodman für ein Medley nicht zur Verfügung stand, sprang Martin Holder ein. Kurze Solopassagen gab es auch für ein Alt-Saxophon, Posaune und Trompete.<br />
Während die Solisten alles geben mussten, konnten sich die Kollegen an Tuba und Euphonium ausruhen und das Treiben rund um das Orchester beobachten.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-tiefblech.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1429" title="bundespolizei-tiefblech" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-tiefblech.jpg" alt="bundespolizei tiefblech Jubiläums Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim" width="650" height="611" /></a></p>
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<p>Damit neigte sich das einstündige Konzert auch schon dem Ende zu. Ein Medley mit bekannten Melodien aus den 50er Jahren brachte unter anderem Erinnerungen an den Mann im Mond und Johnny, den Seeman nach Rosenheim. Besondere Freude hatten dabei die Percussionisten bzw. der als CD-Verkäufer eingesetzte Hornist mit ihren Shake-Rasseln in Eiform.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-eier.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1430" title="bundespolizei-eier" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-eier.jpg" alt="bundespolizei eier Jubiläums Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim" width="650" height="568" /></a></p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-noten.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1433" title="bundespolizei-noten" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-noten.jpg" alt="bundespolizei noten Jubiläums Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim" width="300" height="281" /></a>Da nebenan bereits die Hunde auf ihre Vorführung warteten, war wohl kein Platz mehr für eine Zugabe, auch wenn die Besucher sich sicher zumindest noch über einen Marsch gefreut hätten. An mangelndem Notenmaterial war es sicher nicht gelegten.</p>
<p>Neja, vielleicht wollten die Musiker ja auch schnell wieder nach Hause, um noch ein paar Sonnenstunden zu nutzen oder sich für den Urlaub zu richten, in dem sich möglicherweise die fehlenden Klarinettisten und Christian Lombardi bereits befanden?</p>
<p>So ein unkompliziertes Sommerkonzert ist jedenfalls eine feine Sache und könnte ruhig öfter stattfinden. In Kitzbühel gibt es für solche Anlässe sogar extra eine mobile Bühne, die im Sommer laufend zum Einsatz kommt und in dieser Woche mal hier die Stadtmusik aufnahm, mal dort Marc Pircher.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-ro2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1432" title="bundespolizei-ro2" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/08/bundespolizei-ro2.jpg" alt="bundespolizei ro2 Jubiläums Standkonzert des Bundespolizeiorchesters in Rosenheim" width="650" height="391" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Promenadenkonzert der Militärmusik Vorarlberg</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 19:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits 2008 war die Militärmusik Vorarlberg beim Innsbrucker Promenadenkonzert zu hören. Nun wurden sie erneut als Vertreter der österreichischen Militärmusik ausgewählt. Einige Musiker waren auch damals schon dabei. Neu sind allerdings Wolfram Öller als musikalischer Leiter und auch die Sitzordnung, die beispielsweise die Flötisten von links nach rechts wechseln ließ.Kurz nach 5 wirft das anstehende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2008 war die Militärmusik Vorarlberg beim Innsbrucker Promenadenkonzert zu hören. Nun wurden sie erneut als Vertreter der österreichischen Militärmusik ausgewählt. Einige Musiker waren auch damals schon dabei. Neu sind allerdings Wolfram Öller als musikalischer Leiter und auch die Sitzordnung, die beispielsweise die Flötisten von links nach rechts wechseln ließ.<span id="more-1411"></span>Kurz nach 5 wirft das anstehende Konzert bereits seine erste Schatten voraus. Ein Bus mit FK-Kennzeichen vor der Hofburg und ein tarngrüner Transporter in der Einfahrt zum Innenhof zeigen an, dass die Musiker aus dem Ländle eingetroffen sind. Instrumentenkoffer, Notenständer und die &#8220;Werkzeuge&#8221; der Schlagzeuger und Percussionisten werden ausgeladen und auf der Bühne platziert.<br />
Die Anspielprobe ist aber leider nur sehr kurz und beginnt mit einer gemeinsamenTonleiter. Danach folgen zwei Konzertstücke bzw. Passagen daraus, damit der Dirigent die Akustik testen kann. Nach ein paar Anweisungen zur Dynamik und zur Kleiderordnung entließ er seine Musiker bis zum Abmarsch in die Pause.<br />
Derweil richten die fleißigen &#8220;Heinzelmännchen&#8221; des Promenadenkonzert-Teams den Konzertsaal unter freiem und sogar ziemlich blauem Himmel vor: Sie gießen die Blumen, putzen und rücken die Stühle und sammeln Müll auf. Nach und nach füllen sich die Plätze &#8211; auch hier immer wieder mit bekannten Gesichtern aus den Vorjahren.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/07/mmk-voralberg-schoepf.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1412" title="mmk-voralberg-schoepf" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/07/mmk-voralberg-schoepf.jpg" alt="mmk voralberg schoepf Promenadenkonzert der Militärmusik Vorarlberg" width="650" height="279" /></a></p>
<p>Auf den Einmarsch folgt gleich die Eröffnung des Konzerts durch Alois Schöpf. Es soll keine Zeit verloren gehen und nach den Glockenschlägen der erste Ton erklingen. Denn noch ist es trocken, die Wettervorhersage aber nicht ganz so positiv. Aber um es vorwegzunehmen: Das Konzert ging ohne Regen über die Bühne, und mit einer dicken Jacke waren auch die niedrigen Temperaturen gut zu ertragen.</p>
<p>Als feierliche Eröffnung erklang die Fanfare der Olympischen Spiele 1984 von John Williams. Danach folgte passend der Marsch &#8220;Jetzt geht&#8217;s los&#8221; von Franz Léhar, der mit einem gepflegten, fast geheimnisvollen Piano im Holz interessant rüberkam.</p>
<p>Bereits 70 Jahre war Johann Strauß alt, als er die Operette &#8220;Waldmeister&#8221; komponiert, so erklärte Andreas Gamper, der Oboist aus Tirol im Dienst der Militärmusik Vorarlberg, der für die Moderation zuständig war. Die Ouverture war schon im vergangenen Jahr von der <a href="http://blog.blasmusik360.de/abendkonzert-militaermusik-tirol-brixen/">Militärmusik Tirol</a> zu hören. Die Vorarlberger konnten das Holzsolo aber mit zwei Flöten besetzen. Das Stück wurde ingesamt stark vom Holz getragen, bot das bekannte Jagdhornmotiv für die Hörner und wurde fein, harmonisch und mit gut abgestimmter Lautstärke gespielt.</p>
<p>Der Ägyptische Marsch, der im Eröffnungsjahr des Suezkanals von Johann Strauß geschrieben wurde, glich einer Pyramide. Auf die Eröffnung durch das Schlagzeug folgte ein Solo für Oboe und Saxophon, bevor nach und nach alle anderen Register in den Marsch einstiegen. Zum Schluß ging es in die andere Richtung bis zum Verklingen der letzten Töne.</p>
<p>Ein interessantes Tongemälde hatten die Vorarlberg als nächstes Stück aufgelegt. &#8220;Prinz Eugen und Radetzky&#8221; von Philipp Fahrbach junior vermischte bekannte Melodien und bot einiges für die Phantasie der Zuhörer. Mit Motorenbrummen aus dem tiefen Blech ging es los, dem die Klarinetten mit Flatterzunge folgten. Aus einem Trompetensignal und dem Locken der kleinen Trommel entwickelte sich der Prinz Eugen-Marsch, der vom hohen Blech und den Saxophonen sehr zart gepielt wurde. Nach einem Zwischenspiel folgte der Marsch im Tutti. Schlachtgetümmel mit Trompetensignalen, ein Flötensolo und Feldschritt folgte und wurde von einem fast polka-artigen Teil mit Klarinettensolo abgelöst. Ein schreitender Trauermarsch zeigte die ersten Anklänge an den Radetzky-Marsch. Das Tempo wurde langsam bis zum Original gesteigert. Am Ende flossen die Kaiserhymne und Glocken ein und führten zu einem furiosen Finale.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/07/mmk-vorarlberg-floeten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1414" title="mmk-vorarlberg-floeten" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/07/mmk-vorarlberg-floeten.jpg" alt="mmk vorarlberg floeten Promenadenkonzert der Militärmusik Vorarlberg" width="650" height="302" /></a></p>
<p>Es folgte der Marsch &#8220;Vorwärts&#8221; von Josef Biskup, bevor die Militärmusik Vorarlberg mit Julius Fucik Winterstürme einbrechen ließ. Der Titel klingt aber schlimmer als die Musik tatsächlich war. Zwar bot der 4-teilige Walzer musikalisch klirrende Eiszapfen und dicke Schneemänner aus dem tiefen Blech und eine dicke Schneedecke aus dem Holz, aber auch liebliche, eher frühlingshafte Klänge.</p>
<p>Die Schlagzeuger sorgten in der &#8220;Moulinet-Polka&#8221; von Johann Strauß für eine klappernde Mühle &#8211; offenbar zur vollsten Zufriedenheit des Dirigenten, der bei der Verbeugung nach diesem Stück erstmals lachen konnte.</p>
<p>Eine Verbindung zur Heimat schaffte die Militärmusik Vorarlberg mit Auszügen aus der Oper André Chénier von Umberto Giordano, dem diesjährigen Stück der Bregenzer Festspiele.</p>
<p>Die beiden bekannten Märsche &#8220;Castaldo&#8221; und &#8220;Gruß an Böhmen&#8221; mussten nicht besonders angesagt werden und konnten beide mit ihrem feinen Piano und der dadurch gut hörbaren Nebenmelodie punkten. Dazwischen gab es noch 2 Sätze aus Dmitri Schostakowitschs Jazz Suite Nr. 2, den Marsch und den lyrischen Walzer. Dem Namensbestandteil Jazz entsprechend hatten die Saxophonisten gut zu tun.</p>
<p>Der Marsch &#8220;Suleymann Pascha&#8221; beendete das offizielle Programm des &#8220;inspirierenden Konzerts&#8221;, so Alois Schöpf. Zweck der Militärmusik sei es, die hohe Kunst dem einfachen Volk in Form von Bläserfassungen zu vermitteln, und genau das hatten die Vorarlberger bei diesem Promenadenkonzert getan. Er warnte allerdings davor, die Militärmusikkapellen auszuhungern, die seiner Meinung einige Musiker mehr vertragen könnten.</p>
<p>Zwei Märsche mit Gesang wurden noch als Zugabe gespielt und jeweils vom Dirigenten Wolfram Öller angesagt. Der Kaiserjäger-Marsch machte den Anfang, gefolgt vom Marsch, in dem &#8220;das rote Montfort-Banner, Vorarlbergs Symbol&#8221;, besungen wird. Damit endete ein gut gepieltes Konzert, das mich vor allem durch die Piano-Passagen beeindruckt hat, auch wenn echte &#8220;Knaller&#8221; oder Solostücke nicht geboten wurden.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/07/mmk-vorarlberg.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1416" title="mmk-vorarlberg" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/07/mmk-vorarlberg.jpg" alt="mmk vorarlberg Promenadenkonzert der Militärmusik Vorarlberg" width="650" height="265" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>CD für Trompete und Orgel</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/cd-trompete-orgel/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Hofmann und Rainer Aberle haben sich im Oktober 2007 zusammengetan, um in der Pfarrkirche Grafenrheinfeld eine CD für Trompete und Orgel aufzunehmen. Herausgekommen ist ein festliches Werk, dass Freunde beider Instrumente gleichermaßen erfreuen wird. Beide Instrumente ergänzen sich optimal, aber es gibt auch einige Solostücke für Orgel, diesem majestätischen Instrument, dass ja schon alleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Hofmann und Rainer Aberle haben sich im Oktober 2007 zusammengetan, um in der Pfarrkirche Grafenrheinfeld eine CD für Trompete und Orgel aufzunehmen. Herausgekommen ist ein festliches Werk, dass Freunde beider Instrumente gleichermaßen erfreuen wird. Beide Instrumente ergänzen sich optimal, aber es gibt auch einige Solostücke für <a title="Funktion einer Kirchenorgel" href="http://blog.blasmusik360.de/funktioniert-eine-kirchenorgel/">Orgel</a>, diesem majestätischen Instrument, dass ja schon alleine ein ganzes Orchester darstellt und einige Pfeifen mit der Bezeichnung &#8220;Trompette&#8221; enthält. Details zur Orgel können im Booklet nachgelesen werden.</p>
<p><span id="more-1403"></span><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/07/trompete-orgel3.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1404" title="trompete-orgel3" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/07/trompete-orgel3.jpg" alt="trompete orgel3 CD für Trompete und Orgel" width="400" height="403" /></a>Im Booklet findet man auch kurze Portraits der Komponisten der gespielten Werke und natürlich der Musiker. Robert Hofmann ist 1. Solo-Trompeter der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserlautern und 1. Trompeter des Bayreuther Festspielorchesters. Rainer Aberle ist als Regionalkantor im Bistum Würzburg tätig und zudem Amtlicher Orgelsachverständiger. Kein Wunder also, dass diese hochkarätige Kombination einen ausgezeichneten Hörgenuß bietet.</p>
<p>Die Sonata D-Dur für Trompete und Orgel von Giuseppe Torelli mit den Sätzen Grave &#8211; Allegro, Adagio, Vivace und Grave (attacca) Allegro bildet einen angenehmen Einstieg in die CD. Eine virtuose Trompete setzt die Glanzlichter vor der Orgelbegleitung.</p>
<p>Die Toccata h-moll aus &#8220;Dix pièces pour orgue&#8221; von Eugène Gibout gehört dem Organisten alleine, der hier seine flinken Finger und die tonliche Vielfalt seines Instruments unter Beweis stellen darf.</p>
<p>Bei Giuseppe Tartinis Concerto D-Dur für Trompete und Orgel treffen sich die Musiker wieder und setzen ihre Stimmen wie Puzzlestücke ineinander. Der Andante-Satz eignet sich perfekt zum Entspannen, was vom Allegro grazioso für Robert Hofmann mit der Trompete sicher nicht gilt.</p>
<p>Marcel Dupré ist der Komponist des folgenden Solostücks für Rainer Aberle an der Orgel. Die Paraphrase sur une mélodie de Beethoven &#8220;Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre&#8221; beginnt ruhig, wird später aber durchaus majestätisch und mächtig.</p>
<p>Alessandro Marcello hat ein Concerto d-moll für Trompete und Orgel geschrieben, bei dem die Trompete eindeutig im Vordergrund steht und von der Orgel leise begleitet wird. Sie kommt dafür im bekannten &#8220;Halleluja&#8221; aus dem Oratorium &#8220;Der Messias&#8221; von Georg Friedrich Händel wieder alleine, aber mehrstimmig zur Geltung.</p>
<p>Ganz zart steigt Robert Hofmann in das Concerto D-Dur für Trompete und Orgel von Georg Philipp Telemann ein und bietet ein andächtiges Adagio. Das Allegro wird bewegter und bringt ein Wechselspiel der beiden Musiker. Das Grave bietet ein wenig Erholung, bevor das abschließende Allegro nochmal ein musikalisches Feuerwerk von Trompete und Orgel enthält.</p>
<p>Die Rhapsodie sur des Noels aus &#8220;Dix Pièces pour orgue&#8221; von Eugène Gigout lässt sich auch außerhalb der Weihnachtszeit gut hören, auch wenn sie mich eher an einen trüben Novembertag erinnert.</p>
<p>Leichtigkeit vermittelt die Trompete im Allegro des Concerto B-Dur für Trompete und Orgel von Tommaso Albinoni. Im Andante geht es hoch hinauf, aber immer mit zartem Spiel. Das abschließende Allegro können beide Musiker nochmal zeigen, was in ihnen und ihren Instrumenten steckt.</p>
<p>Alles in allem handelt es sich um eine vielseitige CD, die sich immer wieder gut hören lässt. Sie kann im Onlineshop des <a title="CD Trompete und Orgel online kaufen" href="http://www.perc-pro.com/de/shop/?tx_browser_pi1[showUid]=4&amp;cHash=a5a6fd1cbf" target="_blank">Labels perc-pro</a> für 12.- Euro bestellt werden.</p>
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		<title>Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen &#8211; Rundgang bei den Holzblasinstrumenten</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/musikinstrumentenmuseum-markneukirchen-holzblasinstrumente/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 11:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumente]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Rundgang bei den Blechblasinstrumenten im Musikinstrumentenmuseum in Markneukirchen folgen nun die Holzblasinstrumente. Sie sind im Museum im zweiten Stock zu finden. Die Querflöte ist eines der ältesten Instrumente. Am Anfang hatte sie keine Klappen. Im Barock gab es eine einklappige Traversflöte, die in der Folge ständig weiter entwickelt wurde. Bereits 1710 gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Rundgang bei den <a title="Blechblasinstrumente Musikinstrumentenmuseum" href="http://blog.blasmusik360.de/musikinstrumentenmuseum-markneukirchen-blechblasinstrumenten/">Blechblasinstrumenten im Musikinstrumentenmuseum in Markneukirchen</a> folgen nun die Holzblasinstrumente. Sie sind im Museum im zweiten Stock zu finden.</p>
<p><span id="more-1391"></span>Die <strong>Querflöte </strong>ist eines der ältesten Instrumente. Am Anfang hatte sie keine Klappen. Im Barock gab es eine einklappige Traversflöte, die in der Folge ständig weiter entwickelt wurde. Bereits 1710 gab es in Markneukirchen den ersten Pfeifenmacher, der den Bau von Holzblasinstrumenten einführte. 1821 waren es insgesamt 28 Pfeifenmacher, also Holzblasinstrumentenhersteller, die sich der größtenteils manuellen Tätigkeit widmeten.</p>
<p>1847 sorgte der Münchner Flötist, Akustiker und Flötenbauer Theobald Böhm für die heute gebräuchliche Böhmflöte mit zylindrischem Rohr und großen Tonlöchern. Konische Flöten wurden Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts unter den Bezeichnungen Schwedler-Kruspe oder Meyer-Flöten verwendet, spielen aber heute keine Rolle mehr.</p>
<div id="attachment_1393" class="wp-caption alignright" style="width: 295px"><img class="size-full wp-image-1393" title="plexiglas" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/06/plexiglas.jpg" alt="plexiglas Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen   Rundgang bei den Holzblasinstrumenten " width="285" height="650" /><p class="wp-caption-text">Instrumente aus Plexiglas</p></div>
<p>Mit ganz besonderen Exponaten kann das Musikinstrumentenmuseum in einer Vitrine aufwarten: Mit Holzblasinstrumenten aus Plexiglas. Die durchsichtigen Instrumente sehen interessant aus, konnten sich aber nicht durchsetzen. Die Firma Mönnig produzierte 1936 Klarinetten, Querflöten und Fagotte, die Wetterschwankungen trotzten und somit im deutschen Afrikakorps der Militärkapellen verwendet werden konnten.</p>
<p>Die <strong>Klarinette </strong>wurde 1690 von Johann Christoph Denner in Nürnberg aus dem Chalumeau entwickelt. Im 19. Jahrhundert folgten technische Weiterentwicklungen durch verschiedene Klappensysteme (Oehler und Boehm). Von den 10 verschiedenen möglichen Stimmungen sind heute nur noch Klarinetten in A, B, C und Es gebräuchlich.  Die frühen Klarinetten waren aus Buchsbaum, inzwischen wird fast ausschließlich  Grenadillholz verwendet.<br />
Neben den geraden Klarinetten kommen gebogene Varianten wie die Alt-Klarinette in Es, die Bass-Klarinette in B und das Bassetthorn in F (eine Quarte unter der B-Klarinette) vor. Letzteres wurde um 1770 in Passau erfunden und von Mozart und seinen Zeitgenossen intensiv eingesetzt. Damit aber noch nicht genug. Weitere Sonderformen der Klarinette hören auf Namen wie Tarogato (ein ungarisches Volksinstrument), Steinklarinette, Vierteltondoppelklarinette und Octavin, das deutsche Saxophon.</p>
<p><a href="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/06/sonderklarinetten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1394" title="sonderklarinetten" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/06/sonderklarinetten.jpg" alt="sonderklarinetten Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen   Rundgang bei den Holzblasinstrumenten " width="306" height="650" /></a></p>
<div id="attachment_1395" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><img class="size-full wp-image-1395 " title="b-and-s-sax" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/06/b-and-s-sax.jpg" alt="b and s sax Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen   Rundgang bei den Holzblasinstrumenten " width="280" height="547" /><p class="wp-caption-text">Saxophon von B&amp;S</p></div>
<p>Ein Jahr nach den Saxhörnern ließ Adolphe Sax 1846 das <strong>Saxophon </strong>patentieren. Es war ursprünglich für Militärkapellen gedacht, kam später in die Orchester und ab 1920 in die Tanzmusik. 1901 entstand das erste Saxophon in Markneukirchen. Ein B&amp;S-Saxophone aus dem Jahr 1971 ist auch im Museum zu sehen. Saxophone gibt es in 8 verschiedenen Größen, von denen heute aber nur noch Sopran, Alt, Tenor und Bariton geläufig sind.</p>
<p>Die <strong>Oboe </strong>ist 1660 am französischen Hof entwickelt worden. Ihr Vorläufer war die  Schalmei, ihre Verwendung als Hausmusik- und Orchesterinstrument vielseitig. Das Englischhorn ist übrigens eine Quinte tiefer als die Oboe.<br />
Der französische Militärkapellmeister Sarrus ließ sich 1856 sein Sarrusophon patentieren.</p>
<p>Das <strong>Fagott </strong>schließlich entstand im 16. Jahrhundert aus Dulzian und wurde im 19. Jahrhundert zum modernen Orchesterinstrument weiterentwickelt. Ahornholz ist hier der Rohstoff. 2,60 m misst ein Fagott, während es das Kontrafagott auf 5,90 m bringt.</p>
<p>Soweit ein Einblick in die Geschichte und Entwicklung der Holz- und Blechblasinstrumente. Wer mehr erfahren und sehen möchte, sollte das <a title="Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen" href="http://www.museum-markneukirchen.de/" target="_blank">Musikinstrumentenmuseum in Markneukirchen</a> besuchen. Streich- und Zupfinstrumente, Harmonikas und Instrumente aus fernen Ländern sind dort ebenfalls zu bestaunen.<br />
Das ist aber nicht das einzige Museum in Markneukirchen, in dem die Musik spielt.<br />
Wer auf Gitarren und (E-)Bässe steht, findet im Framus-Museum eine große Auswahl an Instrumenten mit Details zur Firmengeschichte.<br />
Mechanische Musikinstrumente von Spieldosen bis zu Kirmesorgeln sind in Hüttel&#8217;s Musikwerkeausstellung zu sehen und ausnahmslos auch zu hören.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1396" title="floeterstatue" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/06/floeterstatue.jpg" alt="floeterstatue Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen   Rundgang bei den Holzblasinstrumenten " width="300" height="493" /></p>
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		<title>Deutsche Musikhochschulen im Vergleich</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/deutsche-musikhochschulen-vergleich/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 15:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musikunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Schritt ist vollbracht: Die Liste der deutschen Musikhochschulen auf Blasmusik360 ist komplett. Aufgenommen wurden alle Hochschulen, an denen ein Bachelorstudium mit einem Blasinstrument oder Schlagzeug absolviert werden kann, das auf das Spielen im Orchester oder als Solist vorbereitet. Lehramtsstudiengänge wurden deshalb gar nicht betrachtet, Studienmöglichkeiten in Komponieren und Dirigieren nur am Rande. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Schritt ist vollbracht: Die Liste der <a title="Musikhochschulen" href="http://www.blasmusik360.de/hochschulen/">deutschen Musikhochschulen</a> auf Blasmusik360 ist komplett. Aufgenommen wurden alle Hochschulen, an denen ein Bachelorstudium mit einem Blasinstrument oder Schlagzeug absolviert werden kann, das auf das Spielen im Orchester oder als Solist vorbereitet. Lehramtsstudiengänge wurden deshalb gar nicht betrachtet, Studienmöglichkeiten in Komponieren und Dirigieren nur am Rande. Die Erkenntnisse der Analyse der Webseiten der Hochschulen sind durchaus interessant. Hier die Zusammenfassung:</p>
<p><span id="more-1379"></span>Während man ja andere Studiengänge ohne Vorkenntnisse beginnen kann, ist ein Musikstudium nur dann möglich, wenn man bereits sehr gut spielt. Alle Hochschulen führen eine <strong>Aufnahmenprüfung </strong>durch, in der verschiedene Stücke auf dem Hauptinstrument vorgetragen werden müssen. Dazu kommen mündliche oder schriftliche Prüfungen in Musiktheorie und Gehörbildung. Meistens müssen auch mindestens elementare Kenntnisse am Klavier unter Beweis gestellt werden. Jede Musikhochschule legt ihre Prüfungsbedingungen individuell fest, wobei Ähnlichkeiten aber unübersehbar sind. Einig sind sich alle Hochschulen bei der Gebühr von 30.- Euro, die vor der Prüfung entrichtet werden muss.</p>
<p>Was mit 30 Euro beginnt, kann danach durchaus noch um einiges teurer werden. Je nach Bundesland schwankt die <strong>Studiengebühr </strong>zwischen 0 und 500 Euro, wobei auch Zwischenwerte im Bereich von 300 und 400 Euro pro Semester vorkommen. Je nach Hochschule variieren die Beiträge für die Studentenschaft, die Verwaltung und ein Semesterticket.</p>
<p>Alle Musikhochschulen haben den Wechsel von den Diplomstudiengängen zum Bachelor und Master vollzogen. Wie die jeweiligen <strong>Studiengänge </strong>aber bezeichnet werden, ist unterschiedlich. Auch kann man nicht an jeder Hochschule jedes Instrument studieren. Saxophonisten müssen beispielsweise genau schauen, ob ihr Instrument im klassischen Bereich angeboten wird oder ob es einen Jazz-Studiengang gibt. Trompeter, Posaunisten und Schlagzeuger haben hingegen oft die Wahl zwischen Jazz und Klassik, während Tenorhorn nur selten als Zweitinstrument studiert werden kann.</p>
<p>Weiterführende Studiengänge für besonders gute Absolventen sind fast überall im Angebot. Auch der hochtalentierte musikalische Nachwuchs wird an den meisten Hochschulen schon früh gefördert.</p>
<p>Weil sich Blasmusik360 auch mit den <a title="Zusatzdisziplinen" href="http://www.blasmusik360.de/zusatzdisziplinen/">nicht-musikalischen Zusatzdisziplinen</a> beschäftigen will, wurden die Angebote der Hochschulen auch unter diesem Aspekt untersucht. Ja, Zusatzdisziplinen sind im Vorlesungsverzeichnis zu finden. Allerdings zeigt das Angebot eine große Streubreite. Während einige Hochschulen sogar ein eigenes Institut für Musikermedizin, Beratungsangebote für den Berufseinstieg oder eine Künstlervermittlung haben, erscheint das Angebot bei anderen Hochschulen eher dünn. Hier wird sicher die Eigeninitiative der Studenten gefragt sein, um auch außerhalb der Hochschule passende Angebote zu finden.</p>
<p><strong>Geld </strong>ist natürlich für alle Hochschulen ein Thema, und so findet man überall einen Förderverein, Freunde oder Stiftungen. Sponsoring wird eher zaghaft genutzt und nur von wenigen Hochschulen tatsächlich aktiv betrieben.</p>
<p>In welcher Liga spielen nun die Musikhochschulen hinsichtlich ihrer <strong>Internet-Auftritte</strong>? Hier überwiegt offen gesagt die Mittelklasse. Vielleicht ist es ein finanzielles Problem. Aber dass es ein lösbares Problem ist, zeigen einige Hochschulen. Meine Lieblinge sind die Webseiten der</p>
<ul>
<li><a title="MH Detmold" href="http://www.hfm-detmold.de" target="_blank">Hochschule für Musik in Detmold</a></li>
<li><a title="HMTM Hannover" href="http://www.hmtm-hannover.de" target="_blank">Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover</a></li>
<li><a title="MH Rostock" href="http://www.hmt-rostock.de" target="_blank">Hochschule für Musik und Theater Rostock</a></li>
</ul>
<p>Sie nutzen viele Möglichkeiten der neuen Medien, sind optisch ansprechend und inhaltlich komplett. Hier macht es einfach Spaß, sich zu informieren und zu stöbern.</p>
<p>Besser als der Durchschnitt sind auch noch die Musikhochschulen in Köln, Stuttgart, Weimar, Frankfurt/Main, Hamburg und Würzburg, denen aber der letzte Pfiff für die Top3 fehlt.</p>
<p>Schnellstens in die Überarbeitungsabteilung sollten die Seiten der Musikhochschulen Berlin (Hanns Eisler), Mannheim und Saarbrücken geschickt werden. Denn sie laufen Gefahr, dass sich das Image der Webseiten (vielleicht fälschlicherweise?) auf das Image der Hochschule und des Studiums überträgt.</p>
<p>Details zu den Angeboten gibt es im <a title="deutsche Musikhochschulen" href="http://www.blasmusik360.de/hochschulen/">Blasmusik-Portal</a>. Auf jeder Seite besteht die Möglichkeit, Kommentare und Anmerkungen zur Hochschule abzugeben, damit die Eindrücke von den Webseiten durch echte Erfahrungen ergänzt werden.</p>
<p>Die Analyse der Musikhochschulen in Österreich und Südtirol steht als nächste Aufgabe auf meiner Liste.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurse für Trompete, Posaune, Horn und Tuba</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/kurs-trompete-posaune-horn-tuba/</link>
		<comments>http://blog.blasmusik360.de/kurs-trompete-posaune-horn-tuba/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 07:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24.9.11 ist es in Neckargemünd wieder soweit: Bozen Brass bietet erneut einen Workshop für Blechbläser an. Wer Trompete, Flügelhorn, Horn, Posaune, Tenorhorn, Bariton oder Tuba spielt, kann an diesem Tag viel von den Südtiroler Profis lernen. Die Hochblechbläser werden auf Anton Ludwig Wilhalm und Robert Neumair aufgeteilt. Norbert Fink kümmert sich um die Hornisten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24.9.11 ist es in Neckargemünd wieder soweit: Bozen Brass bietet erneut einen Workshop für Blechbläser an. Wer Trompete, Flügelhorn, Horn, Posaune, Tenorhorn, Bariton oder Tuba spielt, kann an diesem Tag viel von den Südtiroler Profis lernen. Die Hochblechbläser werden auf Anton Ludwig Wilhalm und Robert Neumair aufgeteilt. Norbert Fink kümmert sich um die Hornisten, Stefan Mahlknecht unterrichtet die Musiker, die Posaune, Tenorhorn oder Bariton spielen, und alle Tubisten werden von Toni Pichler betreut.<span id="more-1372"></span>Bereits im <a title="Workshop Bozen Brass 2010" href="http://blog.blasmusik360.de/fortbildung-blechblaeser-bozen-brass/">Jahr 2010</a> nahmen 20 Blechbläser am Workshop teil und waren ausnahmslos begeistert vom Engagement der Musiker und ihrem unerschöpflichen Wissen, mit dem sie jede Frage beantworten können. Verbreitete und auch individuelle Probleme, mit denen sich Blechbläser plagen, werden in den verschiedenen Gruppen besprochen und gelöst. Denn auch wenn die Musiker von Bozen Brass selber auf der höchsten musikalischen Stufe spielen, mussten sie ja selber erstmal dorthin kommen. Alles, was sie auf diesem Weg gelernt haben, geben sie gerne weiter. So können die Teilnehmer bereits während des Workshops kleine Erfolgserlebnisse feiern und am Abend jede Menge neuer Anregungen und Motivation mit nach Hause nehmen.</p>
<p>Neben der Theorie nimmt auch die Praxis einen großen Raum ein. Das Ensemblespiel ist ein wichtiger Bestandteil der Musik, das das Miteinander stärkt und große Lerneffekte mit sich bringt. Dabei werden alle Teilnehmer ihren Fähigkeiten entsprechend eingeteilt, so dass niemand befürchten muss, sich zu blamieren. Um dem Ganzen dennoch etwas Nachdruck zu verleihen, wird der Workshoptag mit einem kleinen Konzert der Teilnehmer am Abend abgeschlossen. Dabei helfen die Profis natürlich ein bisschen mit, damit das Wasser für die Teilnehmer nicht zu kalt wird und die Zuhörer einen Hörgenuss bekommen.</p>
<p>Der Preis für die aktive Teilnahme beträgt 75 Euro und enthält auch ein Mittagessen und Pausengetränke. Eine passive Teilnahme ist für 45 Euro möglich, wobei ich jedem Blechbläser die aktive Teilnahme wärmstens empfehlen kann. Für Schüler der Musikschule Neckargemünd und der Orchesterschule Neckartal gelten ermäßigte Preise.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es im <a title="Flyer Bläsertage" href="http://www.musikschule-neckargemuend.de/root/img/pool/pdf/1_flyer-blaesertage.pdf" target="_blank">Flyer mit Anmeldeformular</a> bei der Musikschule Neckargemünd.</p>
<p>Ein Konzert mit <a title="Bozen Brass" href="http://www.bozenbrass.com" target="_blank">Bozen Brass</a> am Sonntag ist ebenfalls wieder geplant. Das zumindest hat mir Anton Ludwig Wilhalm, Trompeter von Bozen Brass, versichert. Dafür ist ein separater Flyer geplant.</p>
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		<title>Klarinettenquartette mit dem Ensemble Clariosa</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 10:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter diesem Titel stand die Abendmusik in der Rosenheimer Heilig-Geist-Kirche am Abend des sommerlichen 5. Juni 2011. Die gesamte Klarinettenfamilie und ihre große klangliche Vielfalt und ein Bogen von Barock bis zur Moderne wurden im Programm versprochen. Haben Peter und Birgit Flähmig, Michael Novotny und Max Kappelmeier das Versprechen gehalten? Ja, auf jeden Fall, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Titel stand die Abendmusik in der Rosenheimer Heilig-Geist-Kirche am Abend des sommerlichen 5. Juni 2011. Die gesamte Klarinettenfamilie und ihre große klangliche Vielfalt und ein Bogen von Barock bis zur Moderne wurden im Programm versprochen. Haben Peter und Birgit Flähmig, Michael Novotny und Max Kappelmeier das Versprechen gehalten?</p>
<p><span id="more-1367"></span>Ja, auf jeden Fall, denn auch wenn ich selber ab und zu schon selber in kleinen Klarinettenbesetzungen gespielt habe, war das entspannte Anhören eine ganz neue, interessante Erfahrung. Ganz gleich in welcher Besetzung, ob nur mit B-Klarinetten oder durch Es-, Bass-Klarinette oder Bassethorn ergänzt: Das Quartett ist stets zu einem einheitlichen Gesamtklang verschmolzen, der die Zuhörer wohlig warm und weich eingehüllt hat.</p>
<p>Das Konzert begann mit dem Präludium VII aus dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung von Michael Nowotny, der dabei selber das Bassetthorn spielte. Zusammen mit der Bass-Klarinette sorgte er in der tiefen Lage für hüpfende Bewegungen, über die die oberen Stimmen bewegte, munter Klänge und zuweilen wilde Läufe legten.</p>
<p>Die Sonata in g-moll von Tommaso Albinoni folgte mit vier Sätzen. Hier kam die Es-Klarinette zum Einsatz, die zwar die musikalische Führung übernahm, dabei aber stets fein und nie aufdringlich klang. Für Bewegung sorgte aber nicht nur die kleinste Klarinette, sondern auch mal die große Bass-Klarinette. Am Ende des Stücks waren alle sichtlich erfreut. Möglicherweise gab es eine interne Geschichte mit der Es-Klarinette, auf die sich die Freude besonders bezog?</p>
<p>Franz Watz, in Blasmusikkreisen bekannt, hat auch ein Herz für Klarinettenquartette und die Sonatine op. 36 Nr. 6 von Muzio Clementi für diese Besetzung bearbeitet. Hier faszinierten besonders die Läufe, die quasi durch das Quintett gereicht wurden. Jeder war mal an der Reihe, seine Interpretation zu bringen und den Ball dann weiterzugeben.</p>
<p>Leider fand sich keiner der Musiker bereit, ein paar verbindende Worte ans Publikum zu richten und das Quartett ein wenig vorzustellen. Das hätte noch sehr gut zu der ausgezeichneten Musik gepasst. Der Blickkontakt unter den Musikern war aber besonders am Anfang und am Ende der Stücke zu beobachten, so dass sie ohne Worte auskamen.</p>
<p>Mit Herbert Baumanns Rondo mit Mozart wurde der erste Schritt in Richtung Moderne unternommen. Vier B-Klarinetten waren beteiligt und wechselten sich in der Führung ab. Zwei Musiker boten die Vorlage, auf die die Antwort der anderen beiden folgte, bevor alle vier das Klangerlebnis gemeinsam weiter steigerten.</p>
<p>Mit dem gemeinsamen Atmen begann auch das Caprice for Clarinets von Clare Grundman. Eine weiche Melodie wurde über einen dichten Klangteppich gelegt und mit abwechselnden Solostellen gewürzt.</p>
<p>Beim Quartett von Paul Harvey ging es für die 1. Stimme hoch hinaus. Die einzelnen Stücke endeten zum Teil überraschend, mit einem tiefen Ton, dem noch ein Lauf nach oben folgte oder einem virtuosen Schluß nach einem tiefen, getragenen Teil.</p>
<p>Trois Divertissements von Henri Tomasi waren das letzte Stück im offiziellen Programm. Die Poursuite klang tatsächlich wie ein Kinderspiel mit &#8220;Fang&#8217; mich doch!&#8221;, &#8220;Ätsch, hier bin ich!&#8221;, &#8220;Nein, hier!&#8221;. Die Mascarade erinnerte mich an eine Spieluhr. Sie wird erst immer langsamer, dann aber neu aufgezogen und bewegt. Ein Motiv wurde von allen wiederholt und gemeinsam weitergeführt. Ein Bach plätschert melodisch dahin &#8211; abwechslungsreich wie Verkleidungen eben sind? Der dritte Satz Rondes drückt bewegt, hoch und schillernd die französische Lebensfreude aus, die der Komponist, der 1901 in Marseille geboren wurde und 1971 in Paris gestorben ist, sicher gut kennt.</p>
<p>Mit dem lang anhaltenden Applaus konnte das Publikum noch ein Stück von Felix Mendelssohn Bartholdy erwirken, das für einen entspannenden, harmonischen Ausklang der Konzertstunde sorgte. Die <a title="Grassauer Blechbläser in der Abendmusik" href="http://blog.blasmusik360.de/abendmusik-grassauer-blechblaeser-quintett/">Abendmusik-Reihe</a> macht nun erstmal länger Pause. Aber es gibt ja auch noch andere Orte für interessante Konzerte. Ich werde die Augen und Ohren offen halten und freue mich schon auf weitere Ensemblekonzerte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erfahrungsbericht B&amp;S Tenorhorn 3033/2</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/erfahrungsbericht-b-und-s-tenorhorn-3033/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 08:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumente]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange habe ich für die Entscheidung gebraucht, ob ich tatsächlich von Trompete auf Tenorhorn umsteigen soll. Vor 2 Wochen habe ich es getan &#8211; endlich und zum Glück! Denn nun macht das Blechmusizieren wieder Spaß und bringt jeden Tag kleine Erfolgserlebnisse. Einen großen Anteil daran hat sicher mein neues „Spielzeug“, ein B&#38;S Tenorhorn 3033/2. Hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich für die Entscheidung gebraucht, ob ich tatsächlich <a title="Ansatzprobleme Trompete" href="http://blog.blasmusik360.de/trompeter-ansatzprobleme/">von Trompete auf Tenorhorn umsteigen</a> soll. Vor 2 Wochen habe ich es getan &#8211; endlich und zum Glück! Denn nun macht das Blechmusizieren wieder Spaß und bringt jeden Tag kleine Erfolgserlebnisse. Einen großen Anteil daran hat sicher mein neues „Spielzeug“, ein B&amp;S Tenorhorn 3033/2.</p>
<p><span id="more-1343"></span><img class="size-full wp-image-1345 alignright" title="b-und-s-tenorhorn" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/b-und-s-tenorhorn.jpg" alt="b und s tenorhorn Erfahrungsbericht B&S Tenorhorn 3033/2" width="250" height="531" />Hinter diesem Kürzel verbirgt sich das Modell in Goldmessing mit 4 Ventilen, also das Beste, was es bei <a title="Tenorhörner von B&amp;S" href="http://www.b-and-s.com/index.php?id=31&amp;L=0" target="_blank">Tenorhörnern aus Markneukirchen</a> gibt.</p>
<p>Zugegeben, früher fand ich Tenorhörner optisch etwas altbacken. Aber dieses Vorurteil habe ich nun schnell abgelegt, weil der Sound einfach sooo schön ist. Tief, warm, vollmundig, so würde ich den Ton bezeichnen &#8211; einfach schön zu hören. Das Tenorhorn spricht sehr gut an, so dass ich meinen Tonumfang deutlich erhöhen konnte. Jetzt sind sogar Klarinettennoten kein Problem mehr.</p>
<p>Optisch ist das B&amp;S Tenorhorn ebenfalls eine Freude. Das dunkle Goldmessing sieht edel aus. Dazu kommen eine gute Verarbeitung und schöne optische Details, die man zwar beim Spielen selber nicht sieht, die aber zeigen, dass das Instrument wirklich alles andere als Massenware ist.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-1347" title="stege-tenorhorn" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/stege-tenorhorn.jpg" alt="stege tenorhorn Erfahrungsbericht B&S Tenorhorn 3033/2" width="200" height="59" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-1346" title="ventildeckel-tenorhorn" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/ventildeckel-tenorhorn.jpg" alt="ventildeckel tenorhorn Erfahrungsbericht B&S Tenorhorn 3033/2" width="200" height="214" /></p>
<p>Nur bei B&amp;S sind die Ventile mit 3B-Gelenken ausgestattet, in denen bronzegelagerte Stahlkugeln und Federn für eine optimale Kraftübertragung und ein weiches Druckgefühl sorgen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1348" title="ventile-tenorhorn" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/ventile-tenorhorn.jpg" alt="ventile tenorhorn Erfahrungsbericht B&S Tenorhorn 3033/2" width="200" height="215" /></p>
<p>Erwähnenswert ist auch der flotte blaue Koffer. Er schaut nicht nur gut aus, sondern lässt sich mit Trageriemen auch zum Rucksack verwandeln. Eine große Vortasche nimmt die  Noten auf.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1352" title="koffer-tenorhorn" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/koffer-tenorhorn.jpg" alt="koffer tenorhorn Erfahrungsbericht B&S Tenorhorn 3033/2" width="650" height="358" /></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1353" title="fach-tenorhorn" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/fach-tenorhorn.jpg" alt="fach tenorhorn Erfahrungsbericht B&S Tenorhorn 3033/2" width="300" height="287" />Innen gibt es ein kleines Fach mit Gummiband, das dafür sorgt, dass der Deckel immer geschlossen bleibt. So können Fett, Öl oder andere Kleinigkeiten nicht herausfallen und das Instrument möglicherweise verkratzen. Außerdem wird das Instrument in einem blauen „Sackerl“ geliefert, das auch zur Aufbewahrung des Instruments bei geöffnetem Koffer verwendet werden sollte. Durch das „Auslüften“ mit offenem Deckel, bildet sich kein feuchtwarmes Klima im Koffer, das häufig die braunen Lackverfärbungen verursachen kann.</p>
<p>B&amp;S denkt an seine Musiker und die Langlebigkeit der Instrumente, d.h. zur Erstausstattung gehören neben Fett und Öl auch ein kleiner Schraubenzieher und eine ausführliche Pflegeanleitung mit Bildern und Texten.</p>
<p>Ich war mit meinem Kauf sehr zufrieden, wollte es aber noch etwas genauer wissen. Also habe ich Paul, unseren Musikmeister, der studierter Posaunist und Tenorhornist ist, um einen ausführlichen Instrumententest gebeten.<br />
Er hat gleich sein Solo aus unserem Konzertstück „Für meine Freunde“ darauf geblasen. Dabei ging ihm das zweite Ventil etwas zu schwer. Das war mir bis dahin noch nicht aufgefallen, ist aber mit ein paar Tropfen Perinetöl inzwischen auch schon beseitigt.<br />
„Spricht gut an, klingt gut“ und „schönes Instrument“ waren seine ersten Kommentare, nachdem er auch noch den ganzen Tonumfang vom tiefen Keller bis hoch hinauf getestet hatte.<br />
Im letzten Schritt musste sich das B&amp;S Tenorhorn dann auch noch gegen seine Ohren und das Stimmgerät beweisen. Und auch da hat es sehr gut abgeschnitten und Lob vom Profi bekommen. Denn beim fis, g und auch beim a ist es &#8211; im Gegensatz zu vielen anderen Instrumenten &#8211; nicht zu hoch, was durchaus etwas heißen kann.<br />
<a title="B&amp;S-Blasinstrumente" href="http://blog.blasmusik360.de/b-und-s-markneukirchen-blechblasinstrumentenhersteller/">B&amp;S ist und bleibt also Qualität</a>, denn Paul besitzt selber ein B&amp;S-Tenorhorn aus den 80er Jahren, das er für den Unterricht benutzt und sehr schätzt.</p>
<p>Das B&amp;S Tenorhorn 3033/2 bekommt 5 von 5 Sternen. Ich bin froh über meine Entscheidung und kann dieses Modell uneingeschränkt empfehlen.</p>
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		<title>Andere Musikblogs für Bläser</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/musikblogs/</link>
		<comments>http://blog.blasmusik360.de/musikblogs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 15:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media-Dienste wie Facebook und Twitter sind auch bei Musikern sehr beliebt. Dabei ist das Phänomen des Weiterempfehlens nicht so neu wie man vielleicht denkt. Denn die sogenannte Blogroll eines Blogs macht genau dieses: Sie listet die Blogs auf, die der Blogbetreiber selber liest und empfiehlt. Hier im Blasmusik-Blog steht diese Blogroll in der rechten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media-Dienste wie Facebook und Twitter sind auch bei Musikern sehr beliebt. Dabei ist das Phänomen des Weiterempfehlens nicht so neu wie man vielleicht denkt. Denn die sogenannte Blogroll eines Blogs macht genau dieses: Sie listet die Blogs auf, die der Blogbetreiber selber liest und empfiehlt. Hier im Blasmusik-Blog steht diese Blogroll in der rechten Spalte unter der Überschrift &#8220;Linkliste&#8221;.</p>
<p><span id="more-1337"></span>Wie komme ich darauf, dieses Thema heute zu behandeln? Tom Krischak hat in seinem Blog <a title="Kommunikation Zweinull" href="http://kommunikation-zweinull.de/blogparade-rettet-die-blogroll-geht-in-die-verlangerung/">Kommunikation Zweinull</a> dazu aufgerufen. Jeder Blog soll seine Blogroll vorstellen und den Link zum Blogbeitrag in seinem Blog einstellen. Er wird anschließend alle Blogs vorstellen. Mal sehen, vielleicht findet sich ja der eine oder andere Blasmusikfreund unter seinen Bloglesern.</p>
<p>Natürlich stelle ich gerne die Blogs vor, die ich lese und empfehle. Viele sind es leider nicht. Es gibt zwar noch ein paar andere Blogs, die sich dem Namen nach mit Blasinstrumenten beschäftigen. Da sie aber nicht regelmäßig gepflegt werden, verdienen sie in meinen Augen keine Aufnahme in die Blogroll. Ich verfolge sie in meinem RSS-Feed-Reader. Sollten sie wertvoll werden, wird ihnen die Aufnahme in die Blogroll gewährt.</p>
<p><strong>Erlebniswelt Musikinstrumentenbau</strong></p>
<p>Das ist der rührige Verein, der in <a title="Markneukirchen" href="http://blog.blasmusik360.de/markneukirchen-vogtland-musikinstrumente/">Markneukirchen </a>im Vogtland die Türen der Instrumentenhersteller für interessierte Musikgruppen öffnet und ihnen einen tollen Musikerurlaub beschert.</p>
<p><strong>Musik Beck</strong></p>
<p>Das ist das einzige mir bekannte Musikhaus, das einen Corporate Blog führt. Es gibt Neuigkeiten aus dem Laden, über Instrumente, Veranstaltungen und Musiker, zuweilen auch über regionale Handballspiele.</p>
<p><strong>Saxophonistisches</strong></p>
<p>Das ist der Blog des Saxophon-Studenten Tobias Haecker, der sehr kompetent und liebevoll gepflegt wird und für Saxophonisten eine wahre Fundgrube darstellt.</p>
<p>Das waren sie auch schon, meine Lieblingsblogs. Denn wie ich gerade festgestellt habe, wurde der Blog der Polizeimusik Tirol gelöscht. Schade, woher erfahre ich jetzt die Konzerttermine?</p>
<p>Sollte jemand noch weitere gepflegte Blasmusikblogs kennen, kann er diese gerne in Form eines Kommentars vorschlagen.</p>
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		<title>Benefizkonzert der Tiroler Kaiserjäger in Angerberg</title>
		<link>http://blog.blasmusik360.de/benefizkonzert-tiroler-kaiserjaeger-angerberg/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 18:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaiserjäger + Komödienstadel &#8211; wie geht das zusammen? Bei einem Benefizkonzert der Tiroler Kaiserjäger zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Tirol-Vorarlberg, das von Gerhard Lippert, der natürlich nicht nur aus dem Komödienstadel bekannt ist, moderiert wird. Er engagiert sich nämlich stark für die kleinen Krebspatienten und hat diesem Konzert mit seinen Gedanken und Erfahrungen dazu einen ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaiserjäger + Komödienstadel &#8211; wie geht das zusammen? Bei einem Benefizkonzert der Tiroler Kaiserjäger zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Tirol-Vorarlberg, das von Gerhard Lippert, der natürlich nicht nur aus dem Komödienstadel bekannt ist, moderiert wird. Er engagiert sich nämlich stark für die kleinen Krebspatienten und hat diesem Konzert mit seinen Gedanken und Erfahrungen dazu einen ganz besonderen Charakter gegeben. Denn so nah und authentisch wird der Zweck eines Benefizkonzerts selten dargestellt. Und auch wenn wohl die meisten der Musik wegen in die Sport- und Kulturhalle nach Angerberg gekommen waren, kann ein bisschen Demut und Dankbarkeit, dass man der Musik lauschen darf, anstatt sich mit seinem Kind in der Kinderkrebsklinik aufzuhalten, sicher nicht schaden. Nun aber doch zur Musik:</p>
<p><span id="more-1328"></span>Das Programm begann standesgemäß mit der Königshymne aus der K. und K.-Zeit, begleitet vom Flattern der Kaiserfahne auf der Leinwand hinter den Musikern. Nicht Eingeweihte mögen sich gewundert haben, warum die deutsche Nationalhymne gespielt wird&#8230; Sie klingen beide gleich. Unter dem Einmarsch der Kaiserjäger mit Fahne folgte der Kaiserjäger-Marsch. Soweit der Prolog, auf den das Programm wie im Flyer abgedruckt, folgte.</p>
<p>Das ist der &#8220;Zauber der Montur&#8221;, dazu Figur und Positur&#8230; Sie singen und spielen es einfach immer wieder schön, die grau-grün gewandeten Tiroler Kaiserjäger mit ihrem Militärkapellmeister Oberstleutnant Hannes Apfolterer, der ohne Noten, aber mit Degen am Gürtel dirigiert und im Gegensatz zu seinen Musiker den Hut nicht absetzen darf.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1329" title="kaiserjaeger-angerberg1" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/kaiserjaeger-angerberg1.jpg" alt="kaiserjaeger angerberg1 Benefizkonzert der Tiroler Kaiserjäger in Angerberg" width="700" height="375" /></p>
<p>Eigentlich war Gerhard Lippert ein wenig arbeitslos, denn die Titel und Details zu den Stückenwurden ebenfalls per Beamer an die Wand geworfen. So hatten die Komponisten ein wachsames Auge auf die Ausführung ihrer Werke &#8211; allerdings nur bei den ersten drei Stücken.</p>
<p>Franz von Suppé überwachte sozusagen die Ouvertüre zu den Banditenstreichen, bei denen vor allem die Klarinetten viel zu tun hatten und weit hinauf spielen mussten. Dass die Holzblasinstrumente für Triller prädestiniert sind, wurde bei diesem Stück auch klar.</p>
<p>Johann Strauss durfte natürlich nicht fehlen. Aus seinen 152 Walzern hatte Hannes Apfolterer &#8220;Rosen aus dem Süden&#8221; ausgewählt.</p>
<p>Das nächste Stück sorgte für etwas Verwirrung bei Gerhard Lippert, weil er es gemeinsam mit den Strauss&#8217;schen Rosen angesagt hatte, aber direkt danach wieder ans Mikrofon trat und bereits das nächste Stück ansagen wollte. Als Entschuldigung zeigte er bis zum Ende der ersten Konzerthälfte seine Fähigkeit, Sprachakzente nachzumachen. &#8220;Podblanicky Pochod&#8221; von Vaclav Kuzel entpuppte sich als flotter Marsch. Genau das Gegenteil war &#8220;The Crucifixion and the Resurrection of Christ&#8221; von Dominik J. Del Ral. Nach einem monumentalen Anfang machte sich Endzeitstimmung breit. Man konnte Jesus mit dem Kreuz förmlich leiden sehen bzw. hören. Ein einsames Englischhorn drückte wohl seine Qualen aus, der Percussionist mit dem Hammern die Kreuzigung. Wieder war das Englischhorn an der Reihe und startete die Verwandlung. Erste zarte Hoffnung drückten Trompete und Holz aus. Die frohe Botschaft von der Auferstehung wurde anschließend von den Hörnen und Klarinetten verbreitet. Das Stück endete monumental als Zeichen des Triumphs über den Tod.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1331" title="kaiserjaeger-angerberg3" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/kaiserjaeger-angerberg3.jpg" alt="kaiserjaeger angerberg3 Benefizkonzert der Tiroler Kaiserjäger in Angerberg" width="500" height="288" />Nach der Pause ging es mit den Tiroler Kaiserjägern auf die Jagd. Hannes Apfolterer hatte unter dem Titel &#8220;Hubertus zur Ehr&#8217; &#8221; verschiedene Märsche und Signale zusammengestellt. Dabei hatten die Blechbläser deutlich mehr zu tun als die Holzbläser, die &#8220;nur&#8221; beim Waidmannsheil und Halali, den beiden Jägermärschen dabei waren. Die 2 Solo-Flügelhörner waren bei &#8220;Jägers Abschied&#8221; tatsächlich traurig-ergriffen und nicht ganz so durchdringend wie <a title="Alois Kögl" href="http://blog.blasmusik360.de/konzert-der-tiroler-kaiserjgermusik/">Alois Kögl</a> mit seiner Pistole. Im großen Finale &#8220;Frisch auf zum Fröhlichen Jagen&#8221; waren einige bekannte Stücke eingeflochten wie z.B. ein bisschen &#8220;Hellau mir sein Tiroler Buam&#8221; und &#8220;Ein Tiroler wollte jagen&#8221;. Diese  große Jagd wollte der Dirigent eigentlich noch ein bisschen nachklingen lassen. Aber das Publikum war so begeistert, dass der Beifall sofort auf den letzten Ton folgte, den noch erhobenen Arme des Dirigenten zum Trotz.</p>
<p>Von der Jagd ging es in den Zirkus, zum Marsch aus dem Film &#8220;Circus&#8221; von Isaak J. Dunajewsky. Da war sie, die Luft der Manege, die Artisten unter der Zirkuskuppel und die majestätischen Raubtiere, musikalisch in die Angerberger Halle gezaubert.</p>
<p>&#8220;Musik aus aller Welt&#8221; folgte mit Hava Nagila, Glory Haleluja mit Dixie-Einlage für Klarinette, Trompete, Posaune und Tuba, The House of the Rising Sun, ein bisschen des von Gerhard Lippert gewünschten Jazz und zum furiosen, flotten Schluß nochmal die Eingangsmelodie.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1334 alignright" title="kaiserjaeger-angerberg2" src="http://blog.blasmusik360.de/wp-content/uploads/2011/05/kaiserjaeger-angerberg2.jpg" alt="kaiserjaeger angerberg2 Benefizkonzert der Tiroler Kaiserjäger in Angerberg" width="500" height="288" />Auf der Leinwand wurde nun immer wieder auf die Kameraperspektive umgeschaltet. Schade, ich hätte den Kaiserjägern gerne auch für die anderen Stücke interessante Folien mit Bild und Text gestaltet.</p>
<p>Bei &#8220;Musik ist Trumpf&#8221; war Schütze Kögl beim Kriminaltango nochmal gefragt. Sag&#8217; danke schön mit roten Rosen, Pigalle, Maria aus Bahia, Tanz noch einmal mit mir und Ich weiß wohl waren die Stücke, die Hannes Apfolterer hier in Anlehnung an Hans Kolditz zusammengestellt hatte. Der letzte Ton war übrigens ein &#8220;Buh&#8221;.</p>
<p>Und da war es dann auch schon wieder, das Ende des Konzerts mit dem Marsch &#8220;Der Sonne entgegen&#8221;, den die Militärmusik Tirol im letzten Jahr auch zum Abschluß ihrer Bezirkskonzerte aufliegen hatte.</p>
<p>Aber die Zuhörer und auch Gerhard Lippert taten alles, um noch mehr Musik zu hören. Die 8 Zugaben, von denen er schmunzelnd gesprochen hatte, wurden es zwar nicht. Aber der Tiroler Adler und die Alten Kameraden waren locker noch drin. Und mit der Ankündigung von &#8220;Lieber Heiland gute Nacht&#8221; war klar, dass es bei 3 Zugaben bleiben würde &#8211; immerhin die Hälfte von 8, wenn man die Zahl durchschneidet&#8230;</p>
<p>Es war sowieso ein langes Konzert, das allen Beteiligten Freude gemacht hat und von dem hoffentlich eine große Summe für den guten Zweck übrig geblieben ist.</p>
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